12    Mrz 20135 Kommentare

Wie finde ich meine Familie?

Von Zeit zur Zeit bekommen wir Fragen von unseren Nutzern, die nicht wissen, wie sie ihre Familienforschung vorantreiben sollen. Sie haben schon alle Namen, die sie kennen, in dem Stammbaum eingegeben, sie haben alle Verwandte gefragt, die noch leben und die Tools von MyHeritage, wie Super Search und Record Matching, wurden auch schon benutzt.

Und wie geht es dann weiter? Was könnt ihr noch machen, was ihr bis jetzt noch nicht getan habt? Wo findet man Daten über die Familienmitglieder?

Genau diese Frage haben wir letzte Woche bei einer Umfrage gestellt. Aber wir wollten nicht nur wissen, wo man Daten über die Ahnen finden kann: Die üblichen Verdächtigen, wie Kirchenbücher, Archive, Internet, kennt man ja bereits. Nach unserer Erfahrung hat Ahnenforschung aber auch mit Glück etwas zu tun: Letzte Woche z.B. hat unser Nutzer Franz Peter Schmitz erzählt, wie er in einem kleinen Stapel alter Papiere ein zusammengefaltetes Blatt Papier fand, wo die Familie seines Großvaters mit allen wichtigen Daten und zudem die Namen der Großeltern, Onkel und Tanten seines Großvaters aufgelistet standen.

Von daher lautete unsere Umfrage: Was war der ungewöhnlichste Ort, wo ihr Daten für die Genealogie gefunden habt? Hier ein paar Ideen für euch:

  • Schulzeugnis
  • Telefonbuch
  • Alte Dokumente (z.B.: im uralten Koffer von einem verstorbenen Familienmitglied)
  • Nachlass eines Verwandten
  • Hausaufgabe/Klassenarbeit/Schularbeit (viele haben einen Stammbaum in der Schule erstellt!)
  • Fotoalben
  • Todesanzeigen

Und hier noch 2 kleine Beispiele, die vielleicht auch für euch interessant sein können:

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Ausprobieren der einen oder anderen Idee und natürlich viel Glück!

Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. Ich habe auch Daten auf dem Friedhof gefunden. Ich bin in alle umliegenden Dörfer gefahren und habe dort Reihe für Reihe abgesucht.
    Die Arbeit war nicht umsonst!!!
  2. Basis meiner Arbeit war ein sehr ausführlicher Stammbaum, bis zu 5 Generationen zurück, den eine inzwischen verstorbene Tante angefertigt hatte.
    Ein anderer Weg waren Standesämter, die ich angeschrieben habe. Über die Heiratsurkunden kam ich dann zur vorhergehenden Generation. Und dann Schritt für Schritt weiter.
    Ansonsten habe ich weitere Verwandte "eingespannt", ob sie noch über Unterlagen verfügen. Darauf warte ich noch.
  3. Ich habe die Daten meiner Vorfahren dort her wo man immer suchen sollte: In Kirchenbüchern und in Unterlagen der örtlichen Behörden.
  4. Zu der Bemerkung von 'Meister', leichter gesagt als getan, als ich 1978 begann mich für meine Ahnen zu interessieren, gab es keine Möglichkeit an die Kirchenbücher (in der damaligen DDR) heran zukommen, da meine Anfragen z.B. nach Magdeburg erst garnicht beantwortet worden sind. Weiter gekommen bin ich erst, das aber dann sehr erfolgreich, über die 'Mormonen-Kirche, die (mir bis heute unverständlich, warum auch immer) die Kirchenbücher auf Mikrofilm haben.
  5. Ein interessanter Fund war einen Landwehr-Pass meines Urururgroßvaters Wilhelm Hubert Herold, von denen eine Kopie im Fotoalbum meiner Oma vorhanden ist.

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