26    Mrz 20133 Kommentare

Ahnenforschung: Unsere Kinder, ihre Vorfahren

Sicher kennt auch ihr, wie es sich anfühlt, wenn man von dem Virus der Genealogie angesteckt wird. Wir möchten, dass  alle mitmachen und mitfiebern.

Vor allem wenn uns der Virus noch voll im Griff hat, ist es sehr enttäuschend, wenn die Familienmitglieder unser Interesse für die Vorfahren nicht teilen. Unser Ziel ist es, dass die Verwandte Fragen stellen und dass sie mehr über unsere gemeinsame Familiengeschichte erfahren wollen. Wir möchten auch sicher sein, dass unsere Forschung nicht verloren geht.

Wie wecken wir mehr Interesse an unserer Familienforschung? Ein guter Anfang ist es, bei den eigenen Kindern oder Enkeln anzufangen.

Kinder und Enkelkinder sind neugierige Wesen. Sie sind auf schwarzweiße Fotos und seltsame Namen ganz gespannt. Und was noch wichtiger ist: Sie stellen Fragen! Habt ihr schon mal einem Kind einen Stammbaum mit vielen Bildern gezeigt? Egal, ob sie die Ahnen schon kennen oder nicht, sie werden auf jeden Fall mehr erfahren wollen.

Alle Kinder lieben Geschichten. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, Ihnen über die Familie vorzulesen, dann habt ihr mindestens ein Bisschen von Interesse an der Familiengeschichte garantiert. Sie sind auch Teil der Familiengeschichte und sie lieben es, noch mehr darüber zu erfahren.

Habt ihr schon versucht, andere Verwandte zu motivieren? Auch eure Kinder und Enkelkinder? Wie soll eure Forschung weiter gehen, wenn ihr sie nicht mehr selbst betreibt? Wir sind auf eure Kommentare sehr gespannt!

Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Natürlich kann man nicht verlangen, dass alle das selbe Interesse teilen. Versuche, die Verwandten zu motivieren, aktiv mitzumachen, sind fast alle gescheitert. Die meisten finden es zwar toll, was wir da so machen und alles rausgefunden haben, aber mitmachen ist zu anstrengend. Wir haben auch schon grosse Familientreffen organisiert, an denen wir unsere Forschungsresultate präsentiert haben. Da waren alle begeistert und für uns 5 Hauptakteure gab es sehr viel interessante Dinge zu erfahren.
    Wir haben natürlich auch dunkle Ecken erfahren. Da gab es bei der ersten Frage nach den Eltern und Grosseltern bereits Tränen. Da lässt man dann besser die Finger davon und bohrt nicht weiter.
    Sehr schöne Erfahrungen sind die unerwartenden Kontakte, welche sich durch Matches ergeben haben. Da kommen plötzlich entfernte Cousins und Cousinen zum Vorschein. Daraus sind dann rege Kontakte entstanden, welche auch die Familiengeschichte aus einem anderen Blickwinkel beleuchten lassen.
    Wie es mal weitergehen soll, wenn wir, das heisst die Hauptakteure, nicht mehr weitermachen wollen oder können. Da denke ich, wir werden es in etwa so machen, wie es unsere unmittelbaren Vorfahren auch gemacht haben. Wir geben unser zusammengetragenes Wissen an die nächsten Generationen weiter. Vielleicht wird es, wie bei uns seinerzeit, den einen oder anderen motivieren, weiterzumachen.
    Beste Grüsse
    Remo
  2. Ahnenforschung bildet! :)
  3. Ich interessiere mich sehr über meine Wurzeln, woher meine Vorfahren stammen und finde es sehr interessant was dabei alles zum Vorschein kommt. Meine Mutter arbeitet auch daran indem sie ihre Cousinen befragt, die noch leben, was die noch wissen von früher und sie bedauert, nicht schon früher nachgefragt zu haben, wo die älteren Zeitzeugen noch lebten. Gerade wenn man aus einer Generation abstammt, wo beide Eltern als Kinder aus der Heimat vertrieben wurden, finde ich es wichtig für mich, meine Wurzeln zu finden. Meinältester Sohn interessiert sich zwar auch für seine Vorfahren, aber mehr an den Ergebnissen, alles andere ist ihm zu mühselig und er braucht es auch nicht so weitverzweigt wie ich :-)
    Liebe Grüße
    Veronika

Kommentar schreiben

Abschicken

Bitte Ihren Kommentar schreiben
Bitte geben Sie Ihren Namen ein
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse ein

Noch keine Trackbacks.

Über uns  |  Datenschutz  |  Weiterempfehlen  |  Support  |  Sitemap
Copyright © 2014 MyHeritage Ltd., Alle Rechte vorbehalten