4    Jan 20130 Kommentare

Festtageswettbewerb – Der glückliche Gewinner ist…

Kurz vor Weihnachten haben wir euch alle aufgefordert, an unserem Festtageswettbewerb teilzunehmen: Wir suchten die schönsten Feiertagserinnerung (entweder als Kommentar oder Foto) und mit eurer Teilnahme hattet ihr die Chance, eine neue digitale Kamera zu gewinnen.

Wir haben viele wunderschöne Bilder und berührende Geschichte erhalten und es war wirklich schwierig, einen Gewinner auszusuchen. Da haben wir uns entschieden, den Wettbewerb in zwei Kategorien zu teilen - Bilder und Geschichten - und einen Gewinner pro Kategorie zu ernennen.

Kurzum: Das beste Bild ist:

Wir gratulieren Maria Gabriela sehr herzlich! Wir werden dich umgehend kontaktieren, um dir die Kamera zukommen zu lassen!

Und hier ist die schönste Weihnachtsgeschichte. Sie wurde von Leota Basque verfasst und wir werden dich ebenfalls schnellstmöglich kontaktieren, um deinen Preis zu verschicken!

Mein besonderes Weihnachtsgeschenk

Die Weihnachtszeit war immer sehr besonders für meinen Bruder, meine Schwester und für mich. Es war eine Zeit zum Träumen. Schon Anfang November fing unser Traum an: Wir durchblätterten unseren schon zwei Jahre alten Sears-Katalog und schrieben unsere Weihnachtswunschliste. Diese bestand normalerweise aus dem ganzen Spielzeugabschnitt des Kataloges.

Unsere Mutter hat immer einen Weg gefunden, um uns zu daran zu erinnern, dass Weihnachten mehr bedeutet, als alles zu kriegen, was man sich wünscht. Bis Mitte Dezember, vom schlechten Gewissen geplagt, würden wir unsere Listen auf 10 Posten reduzieren, aber es war uns durchaus bewusst, dass wir nur eines oder zwei Geschenke aus der Liste erhalten würden. Aber es war schön zu träumen!

Ich vergesse niemals das Jahr, als ich mir eine Gitarre wünschte. Ich wollte die gleiche haben, wie mein Vater: eine große, braune akustische Gitarre.

Meine Geschwister versuchten mich zur Vernunft zu bringen: "Mama und Papa können sich das nicht leisten". Tief in meinem Herzen wusste ich, dass sie recht hatten. Unsere Familie hatte nicht so viel Geld und schon gar nicht für etwas so großes, wie eine Gitarre.

Meine Mutter sagte aber immer, dass wenn wir uns vom Herzen was wünschten, würden unsere Gebete erhört werden. Und ich entschied mich dafür, genau das zu machen. Ich habe keine Wunschliste zusammen mit meinen Geschwistern erstellt, da das einzige was ich mir wünschte, die Gitarre war.

Endlich war der Weihnachtstag gekommen. Aber unter dem Tannenbaum war kein Geschenk, das einer Gitarre ähnelte. Ich musste gegen meine Tränen kämpfen und versuchte so gut wie möglich, meine Enttäuschung zu verstecken, als ich meine Geschenke öffnete. Ich wollte meine Eltern nicht verletzen, ich wusste ja, dass sie ihr bestens getan hatten.

Als alle Geschenke geöffnet waren, verließ mein Vater das Zimmer. Als er zurückkam, hatte er seine Gitarre in den Händen und eine große, blaue Schliefe schmückte sie. Als mein Vater zu mir kam, fing ich an zu weinen. Ich konnte nicht glauben, dass mein Vater seine allerliebste Gitarre mir überlassen würde. Obwohl die Gitarre überhaupt nicht neu war, bedeutete sie die Welt für mich. Es bedeutete, dass mein Vater mich lieb hatte. Ich habe die Gitarre leider nicht mehr, aber die Liebe, die mein Vater mir damals geschenkt hat, werde ich immer haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmern! Ihr könnt eure schönen Geschichten und Bilder immer mit uns teilen, einfach eine E-Mail an: germany@myheritage.com schreiben. Wir freuen uns darauf!

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