Weihnachtskarten: eine beliebte Tradition
Wir Deutschen lieben es, uns um unsere Weihnachtspost zu kümmern. Gerne kaufen wir schön dekorierte Karten und senden freundliche Grüße an Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Geschäftspartner. Wir schätzen die Sorgfalt und die Zeit, die sich jemanden nimmt, um uns ein paar persönliche Zeilen zu schreiben. Das ist viel wertvoller als eine SMS, die an alle Personen auf der Kontaktliste einfach und schnell verschickt wird.
Angefangen hat die Tradition der Weihnachtsgrüße in England in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sir Henry Cole hat den Illustrator John Callcot Horsley 1843 beauftragt, für ihn eine Weihnachtskarte mit dem Text "Merry Christmas and a Happy New Year to you" herzustellen.
In Deutschland wurden zwar große Mengen von Weihnachtskarten für den Export produziert, aber bis zum Ersten Weltkrieg sendeten die Deutschen zu Weihnachten überwiegend sogenannte Wunschblätter. Das waren Briefbögen mit einem Bild, in die Grüße oder Gedichte handgeschrieben wurden (Wikipedia.de).
Zwar empfangen die Deutsche durchschnittlich noch 253 Briefsendungen pro Jahr, aber die Tendenz lässt nach. Dabei bedeutet die Zusendung einer Karte viel mehr als die Karte an sich. Es ist ein Weg, um in Kontakt mit Verwandten zu bleiben. Eine Gelegenheit, Neuigkeiten der eigenen Familie mitzuteilen und selbstverständlich kann es auch bei der Ahnenforschung weiterhelfen.
Man kann die Gelegenheit nutzen und den Familienmitgliedern sagen, was in diesem Jahr alles geschehen ist, man kann Bilder austauschen, Einladungen zu Familientreffen verschicken, man kann um Hilfe bitten, alles was man braucht, ist etwas Zeit.
Schreibt ihr selber Weihnachtskarten? Habt ihr sie dieses Jahr schon verschickt? Wenn nicht, was könntet ihr machen, um dadurch eure Ahnenforschung voranzutreiben?


15. Dezember 2012
http://public.fotki.com/stadtschreiber11/my-collection-not-f-1/my-postcard-collect/seasons-greetings/
Frohe Weihnachten!
17. Dezember 2012
Frohe Weihnachten!