14    Okt 201210 Kommentare

Umfrage: Waren die Familien früher größer?

Waren die Familien früher wirklich viel größer als heutzutage?

Mein Vater hatte sieben Geschwister (nur vier leben noch), sein Vater wiederum hatte 11 Geschwister. Meine Mutter hat allerdings nur 2 Schwestern und genau so viele hatte ihre Mutter.

Manchmal frage ich mich, ob der Wunsch nach einer großen Familie mit der Anzahl der Geschwister der eigenen Familie verbunden ist. Mein Vater wollte noch mehr Kinder haben. Für meine Mutter wären mehr als 3 "wirklich übertrieben".

2010 wurden in Deutschland 678 000 Kinder geboren. Das waren 1,9 % oder 13 000 Kinder mehr als im Vorjahr. Allerdings war 2009 das Jahr mit der niedrigsten Geburtenzahl nach dem Zweiten Weltkrieg! Die höchste Zahl wurde im Jahr 1964 während des Baby-Booms erreicht, sie betrug knapp 1,4 Millionen Geburten und war damit mehr als doppelt so hoch wie 2010.

Deutschland – und speziell das frühere Bundesgebiet – ist weltweit das einzige Land, in dem das niedrige Geburtenniveau von circa 1,4 Kinder je Frau bereits seit fast 40 Jahren zu beobachten ist. Gibt es eine Erklärung, wieso so wenige Kinder in Deutschland zur Welt kommen?

Hat der Krieg bei uns alles permanent geändert, so dass große Familien (wie die von Frau Ministerin von der Leyen) kaum noch vorkommen? Wie ist es in eurer Familie? Gibt es einen großen Unterschied an der Anzahl von Kindern vor und nach dem Krieg?

Quelle: Geburten in Deutschland - Statistisches Bundesamt, Ausgabe 2012


Kommentare (10) Trackbacks (0)
  1. Die Antwortmöglichkeit "0" fehlt.

    Viele Grüße

    * felizitas *
  2. Meine Großeltern väterlicherseits hatten keine Geschwister (2x 0), der Großvater mütterlicherseit hatte eine Schwester (1) und seine Frau einen Zwillingsbruder, der wenige Monate nach seiner Geburt verstarb, sodass sie im tatsächlichen Leben Einzelkind war (= 0,5? Oder 0? Oder 1?).

    Was trage ich nun ein? Die Summe aller Kinder aller Großeltern (= 1,5) oder das Maximum (= 1) oder den Durchschnitt (= 0,375)?

    Verwirrte Grüße

    * felizitas *


    PS: Die Anzeige n = Gesamtzahl der Anworten fehlt.
  3. Also ich habe vier Großeltern *g* und bräuchte daher auch vier Antwortmöglichkeiten: 1, 4, 7 und 12. Eure Umfragen sind meist recht unlogisch / unklar definiert, also eigentlich sinnlos!
  4. Und wieder können wir uns die "Ergenisse" anzeigen lassen.
    Wer spendet denn hier mal endlich ein "b"?
  5. Einre meiner Großväter ist im 1. Weltkrieg gefallen. Meine Mutter hat ihn deshalb nie gekannt und wußte von ihm nur noch den Namen, den Geburtsort Temesvár und sein Geburts- und Sterbedatum - sonst sind keine Unterlagen vorhanden. Beim Kriegsarchiv sind seine Daten im 2. Weltkrieg vernichtet worden, sein Heimatort liegt jetzt in Rumänien - dort ist über ehemalige österreichisch-ungarische Soldaten auch nichts erhalten. Also keine qualifizierte Antwort möglich - so wird es auch etlichen anderen Ahnenforschern gehen. Es fehlt also auch die Auswahlmöglichkeit "nicht bekannt"!
  6. Ich denke der Krieg hat nichts mit der Geburtenrate zu tun. Ich schiebe es mal auf die Antibabypille und die gibst erst nach dem Krieg.
  7. Vielen Dank für die Kommentare und Kritikpunkte! Ihr habt absolut recht.
    Die Frage (und Antworten!) war(en) nicht deutlich genug formuliert. Wir
    haben an eine durchschnittliche Antwort gedacht, aber dadurch wäre die
    Antwort tatsächlich zu ungenau.

    @fps: Leider ist die Maske, die wir für die Umfrage benutzen, nicht
    anpassbar. Wir können die Fragen und Antworten für eine Umfrage
    eintragen, aber nicht die Buttons oder eben den Text "Ergebnisse
    anzeigen". Ich habe schon eine E-Mail an Polldaddy geschickt, aber bis
    jetzt haben wir keine Antwort erhalten.
  8. im Durchschnitt 3-4, wobei ich von 9 bis 1 alles zu bieten habe ;)

    Und ich denke, der Krieg hat mit den wenigen Geburten heutzutage nichts zu tun (wofür muss der denn noch alles herhalten?), sondern die Erfindung der Antibaby-Pille. Und wer kann sich denn heute noch 7 Kinder wirklich leisten, ohne am Existenzminimum rumzukrebsen? Und vielen Frauen geht es wie mir, wir haben nicht viel Zeit und Geld in unsere Ausbildung gesteckt, um am Ende jeden Pfennig (tschuldige: Cent) 5x umdrehen zu müssen, selbst wenn wir gernen viele Kinder hätten, so wie ich z.B.
  9. @Karen: vielen Dank für die Antwort. Nun weiß ich, dass ihr hier aktiv geworden seid. ;-)
    Wäre schön, wenn polldaddy jetzt aktiv würde. Es ist nun einmal keine gute Reklame für eine Firma, wenn man auf eine Anfrage nicht reagiert.
  10. Abgesehen von den statistischen Schwächen dieser Umfrage - in den verfügbaren Matriken kann ich feststellen, daß meine Ahnen - sie waren großteils Bauern in Mähren - bedeutend mehr Kinder in die Welt setzten (bis zu 12!). Das hat vielleicht damit zu tun, daß Kinder billige Arbeitskräfte am Bauernhof waren und daß den Menschen damals bewußt war, daß nur ein kleiner Teil davon die ersten beiden Lebensjahre überleben würde. Ursache dafür waren Krankheiten, Hunger und wahrscheinlich auch die Überlastung der Frauen mit Haushalt, Schwangerschaften und Mitarbeit in der Landwirtschaft.

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