17    Okt 20122 Kommentare

Briten und Deutsche: Gemeinsame Vorfahren und Sprachwurzeln

Gegenwärtige Verbreitung germanischer Sprachen - Quelle: wikipedia.de

Jeder von uns hat es schon beobachtet: Englisch und Deutsch haben viele Ähnlichkeiten in der Morphologie, Syntax oder auch in der Wortbildung. Wir sagen Hand, sie sagen hand, wir sagen Arm, sie sagen arm, wir sagen Haus, sie sagen house, wir sagen Milch, sie sagen milk. Die Liste ist unendlich und es ist auch kein Wunder, denn Deutsch und Englisch gehören zur gleichen westgermanischen Sprachgruppe und haben gemeinsame Wurzeln. Außerdem wurden die beiden Sprachen stark von dem Lateinischen beeinflusst.

Die Germanen waren schon in England zur Zeit der Kelten. Sie blieben als England ein Teil des Römischen Imperiums war, und kamen noch zahlreicher als die römischen Legionen aus der Insel abgezogen wurden, nach dem Fall des Römischen Reiches.

Quelle: Wissenbloggt.de

Nach wenigen Generationen ist der gesamte Osten und Süden von Großbritannien von heidnischen westgermanischen Stämmen übernommen worden (auf der Karte links die blaue gezeichneten Gebiete). Die ursprünglich keltische Bevölkerung musste sich nach Westen zurückziehen, und im Laufe der Jahre wurde sie durch eine überwiegend nordseegermanische Bevölkerung ersetzt.

Eine Studie des University College London (http://discovery.ucl.ac.uk/10571/) untersuchte ein Segment des Y-Chromosoms, das beinahe alle Männer in Dänemark, Norwegen und Norddeutschland aufweisen. Interessant ist es, dass die Hälfte aller britischen Männer das Segment ebenfalls haben.

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Quelle: www.wissenbloggt.de

Kommentare (2) Trackbacks (1)
  1. Ich spare noch für den DNA-Test. Wenn dann will ich ja auch das große Paket haben :-)
  2. Dass es seit etwa 450 n.Chr. eine bedeutende Einwanderung von der Deutschen Bucht, dem heutigen Niedersachsen und Schleswig-Holstein, gab, ist ja schon lange bekannt. Ihre Führer Hengist und Horsa wurden 449 von einem der Keltenführer, Vortiger, zu Hilfe gerufen. Er lag im Streit mit anderen Keltenstämmen. Aber bald übernehmen die "Sachsen"-Führer die Macht im Lande und viele seiner Landsleute folgen ihnen nach England, so dass das Land an der deutschen Küste sich leert. Um Hamburg ist es bis zur Weser hin nur dünn besiedelt und Wald breitet sich aus, bis um 700 neue Siedler kommen.
    (Aus meinem Buch "Bauer Bürger Arbeitsmann").

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