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	<title>Kommentare zu: Gegen das Vergessen: Buchtipp – Annas Spuren</title>
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		<title>Von: rene talbot</title>
		<link>http://blog.myheritage.de/2012/07/gegen-das-vergessen-buchtipp-%e2%80%93-annas-spuren/#comment-8594</link>
		<dc:creator>rene talbot</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 16:59:34 +0000</pubDate>
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		<description>Kommentar zu der Behauptung oben: &quot;...ihr Name stand auf eine Liste von Opfern der nationalsozialistischen Euthanasie-Aktion.&quot; 
Hagai Aviel, der die Liste veröffentlicht hat, hat mich gebeten, diese falsche Behauptung  richtig zu stellen, denn es handelt sich um eine Liste von Opfern systematischen ärztlichen Massenmords. So ist sie dort auch bezeichnet. Die Verwendung des Wortes &quot;Euthanasie&quot; ist 
Nazi-Jargon, wenn damit der systematische ärztlicher Massenmord von 1939 bis 1949 gemeint ist. Die Opfer werden sonst noch einmal – jetzt – entwürdigt, ihnen ihr Willen negiert, wenn ihnen mit dem Gebrauch des Wortes “Euthanasie” (also &quot;Tötung auf Verlangen&quot;) für ihre Ermordung unterstellt wird, sie hätten ihren Tod gewünscht. Der Gebrauch dieses Wortes für den systematischen ärztlichen Massenmord von 1939 bis 1949 ist die direkte Reproduktion von Ärzte-Nazi-Ideologie, Ausdruck von Solidarität mit den Tätern und der Versuch einer Vertuschung von deren Schuld.
Ausführlich werden die Zusammenhänge hier dargestellt: http://www.irrenoffensive.de/antifa_merkbefreit.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar zu der Behauptung oben: &#8220;&#8230;ihr Name stand auf eine Liste von Opfern der nationalsozialistischen Euthanasie-Aktion.&#8221;<br />
Hagai Aviel, der die Liste veröffentlicht hat, hat mich gebeten, diese falsche Behauptung  richtig zu stellen, denn es handelt sich um eine Liste von Opfern systematischen ärztlichen Massenmords. So ist sie dort auch bezeichnet. Die Verwendung des Wortes &#8220;Euthanasie&#8221; ist<br />
Nazi-Jargon, wenn damit der systematische ärztlicher Massenmord von 1939 bis 1949 gemeint ist. Die Opfer werden sonst noch einmal – jetzt – entwürdigt, ihnen ihr Willen negiert, wenn ihnen mit dem Gebrauch des Wortes “Euthanasie” (also &#8220;Tötung auf Verlangen&#8221;) für ihre Ermordung unterstellt wird, sie hätten ihren Tod gewünscht. Der Gebrauch dieses Wortes für den systematischen ärztlichen Massenmord von 1939 bis 1949 ist die direkte Reproduktion von Ärzte-Nazi-Ideologie, Ausdruck von Solidarität mit den Tätern und der Versuch einer Vertuschung von deren Schuld.<br />
Ausführlich werden die Zusammenhänge hier dargestellt: <a href="http://www.irrenoffensive.de/antifa_merkbefreit.htm" rel="nofollow">http://www.irrenoffensive.de/antifa_merkbefreit.htm</a></p>
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		<title>Von: anna</title>
		<link>http://blog.myheritage.de/2012/07/gegen-das-vergessen-buchtipp-%e2%80%93-annas-spuren/#comment-3983</link>
		<dc:creator>anna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 15:11:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich werde mir das Buch gleich bestellen. Aber wie ich das verstehe, war Anna nicht behindert sondern hatte lediglich Lernschwierigkeiten? Wie unzählige Kinder heute, weil ja sehr viel bekannt ist.
Wie ich mit Behinderten umgehe? 
Ich bin selbst behindert. Ich bin fast taub sollte aber immer normal sein, ging in eine völlig normale Schule etc. Da ich gut Lippenlesen kann, merkt man das normalerweise auch kaum. Nur wenn es mehr als eine Person ist, wirds schwierig. Sage ich dann doch mal, dass ich behindert bin, wäre ich vielfach als Lüngerin hingestellt. Selbst meine Mutter kann meine Behinderung bis heute nicht akzeptieren, wohl weil sie mir mit damals zu spät zum Arzt ging und Schuldgefühle hat. Erst vor einigen Jahre schenkte sie mir einen Radio, super ;)
Nachdem ich dann auch noch vergewaltigt etc wurde von einem &quot;hohen Tier&quot; und alles schließlich zur Anzeige kam (lange Geschichte) und dann nach Jahren des hinausschiebens der Täter auch noch freigesprochen wurde, bin ich nur noch ein einsames Wrack, von allen gehasst und verhöhnt, verlasse die Wohnung nur noch im unumgänglichen Notfall. Schlafen ist Luxus, meine Katzen sind meine einzigen Ansprechpartner.
Meine &quot;Familie&quot; sind heute meine Ahnen und dank Internet ist das meine täglich Hauptbeschäftigung. 
So kann sich seine Familie selbst &quot;zusammenbasteln&quot;. Nur schade, dass sie mich nicht wenigstens einmal in den Arm nehmen können. Na schon gut, ich hör schon auf, kein guter Tag heute, mein Nachbar macht mir gard wieder die Hölle heiß. 
Aber warum ich schreibe: nicht vergessen, dass es auch &quot;Behinderte&quot; gibt, denen man die Behinderung überhaupt nicht anmerkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mir das Buch gleich bestellen. Aber wie ich das verstehe, war Anna nicht behindert sondern hatte lediglich Lernschwierigkeiten? Wie unzählige Kinder heute, weil ja sehr viel bekannt ist.<br />
Wie ich mit Behinderten umgehe?<br />
Ich bin selbst behindert. Ich bin fast taub sollte aber immer normal sein, ging in eine völlig normale Schule etc. Da ich gut Lippenlesen kann, merkt man das normalerweise auch kaum. Nur wenn es mehr als eine Person ist, wirds schwierig. Sage ich dann doch mal, dass ich behindert bin, wäre ich vielfach als Lüngerin hingestellt. Selbst meine Mutter kann meine Behinderung bis heute nicht akzeptieren, wohl weil sie mir mit damals zu spät zum Arzt ging und Schuldgefühle hat. Erst vor einigen Jahre schenkte sie mir einen Radio, super <img src='http://blog.myheritage.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nachdem ich dann auch noch vergewaltigt etc wurde von einem &#8220;hohen Tier&#8221; und alles schließlich zur Anzeige kam (lange Geschichte) und dann nach Jahren des hinausschiebens der Täter auch noch freigesprochen wurde, bin ich nur noch ein einsames Wrack, von allen gehasst und verhöhnt, verlasse die Wohnung nur noch im unumgänglichen Notfall. Schlafen ist Luxus, meine Katzen sind meine einzigen Ansprechpartner.<br />
Meine &#8220;Familie&#8221; sind heute meine Ahnen und dank Internet ist das meine täglich Hauptbeschäftigung.<br />
So kann sich seine Familie selbst &#8220;zusammenbasteln&#8221;. Nur schade, dass sie mich nicht wenigstens einmal in den Arm nehmen können. Na schon gut, ich hör schon auf, kein guter Tag heute, mein Nachbar macht mir gard wieder die Hölle heiß.<br />
Aber warum ich schreibe: nicht vergessen, dass es auch &#8220;Behinderte&#8221; gibt, denen man die Behinderung überhaupt nicht anmerkt.</p>
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