30    Jul 2012Ein Kommentar

Sommertipps für die Kinder: Familienforschung

Jetzt, dass die Sommerferien wirklich bundesweit angelaufen sind, fragen sich bestimmt viele Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen: was machen wir mit den Kindern?

Wir haben ja letzte Woche gezeigt, wie man mit der Familienforschung sehr früh anfangen kann. David Krüger ist selbst auf der Idee gekommen, über seine Familie zu recherchieren. Aber was können wir tun, damit die Kinder Genealogie interessant finden?

Hier sind unsere 7 Vorschläge:

1- Oma, Opa oder die engsten Familienangehörige besuchen. Davor den Kindern kurze Geschichte oder Anekdoten über die jeweilige Person erzählen, um Interesse zu erwecken. Kinder finden Geschichten, die so anfangen unglaublich spannend: "Deine Oma hatte früher unglaublich viele Haustiere gehabt..." oder "Opa hatte immer schlechte Laune bis auf einmal...".

2- Andere Familienmitglieder besuchen, die weiter weg wohnen und die Verbindung zwischen ihnen und den Kindern erklären. Wichtig ist es auch die Kindern zu ermutigen, Fragen zu stellen.

3- Historische Städte besuchen. Macht einfach einen Spaziergang. Ihr könnt zeigen, wo die Mama zur Schule gegangen ist, oder wo die Oma gelebt hat und wo die besten Kuchen der Stadt zu finden waren.

4- Ein Museumsbesuch einplanen. Erklärt den Kindern, warum Geschichte wichtig ist und versucht alles lebendiger und vertrauter zu machen. Es gibt einen Unterschied zwischen: "Viele Familien sind nach Amerika ausgewandert" und " Dein Großonkel Robert war 4 Wochen in einem riesigen Schiff mit 2300 anderen Fahrgäste  mit nichts in der Tasche, außer einer Adresse und 20 Dollar, als er nach Amerika gefahren ist".

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27    Jul 20120 Kommentare

Olympische Spiele – ein historischer Blick auf ein modernes Ereignis

Die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 - die XXX Olympiade - spielt sich heute in London ab.

Der Sportevent der Superlative findet alle 4 Jahre statt und schon zum dritten Mal in der britischen Hauptstadt. Davor war London die Gastgeberstadt bereits 1908 und 1948.

1896 begann die erste Olympiade der modernen Zeit in Athen. Das Internationale Olympische Komitee (im englischen IOC) war für die Organisation zuständig. In der Antike - zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jahrhundert nach Chr. - fanden die ursprünglichen Spielen allein in Olympia, Griechenland, statt. Als Zuschauer waren unverheiratete Frauen und freie Männer zugelassen, aber teilnehmen dürften nur die Männer.

Seit Jahrzehnten werden die Olympischen Spiele als historisches Ereignis von vielen Generationen von Familien bewundert. Und dabei zu sein - sei es als Sportler oder auch Zuschauer - ist alles. Für uns ist es eine Möglichkeit sich der Vergangenheit und den Ahnen zu nähern, die genau diesen Moment schon erlebt haben.

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26    Jul 2012Ein Kommentar

Umfrage: Die Olympischen Spiele

Das hat ja gut geklappt. Wir mussten nur kurz über das Wetter reden und nach unserer Umfrage letzte Woche ist das Wetter tatsächlich besser geworden.

Und es ist so gut, dass man kaum drinnen bleiben möchte.

Allerdings fangen morgen die Olympischen Spiele an. Was habt Ihr so vor? Möchtet Ihr die Spiele im Fernsehen verfolgen?

25    Jul 20122 Kommentare

Gegen das Vergessen: Buchtipp – Annas Spuren

Letzte Woche las ich zufällig einen Artikel über das rührende Buch: Annas Spuren. Ich war beim Arzt und hatte einfach eine Zeitschrift in den Händen und las fasziniert über die Geschichte einer Frau, Sigrid Falkenstein, die den Namen ihrer Tante einfach gegoogelt und etwas Unglaubliches dabei entdeckt hat: Ihre Tante wurde im Krieg ermordet und ihr Name stand auf eine Liste von Opfern der nationalsozialistischen Euthanasie-Aktion. Entsetzt recherchierte sie über das Programm der Nazis, die hunderttausenden kranken und behinderten Menschen exterminiert haben, weil sie als „minderwertig“ eingestuft worden sind.

Aber auch wichtig: mit ihrer Recherche wurde ein Familiengeheimnis entlüftet: Anna war geistig behindert. Falkensteins Vater – Annas Bruder – schon weit über 80, konnte sie sich kaum noch an seiner Schwester erinnern. Er wusste, dass sie in einer Hilfsschule gewesen war und, dass sie mit der Diagnose „Schwachsinn“ eingestuft worden war, weil sie Schwierigkeiten beim Lernen hätte. Aber sie sei „sehr lieb“ und ganz normal gewesen.

Für Frau Falkenstein fing somit eine Lebensaufgabe an. Sie versuchte Annas Leben zu rekonstruieren. Sie recherchierte an allen Fronten und so erfuhr sie mehr über Euthanasie, nutzte verschiedenen Archiven, Patientenakten und Gespräche mit Familienmitglieder für ihre Recherche. Es war ein sehr schmerzhafter Prozess, aber extrem wichtig, um Würde in das Leben der verstorbenen Frau zurückzubringen.

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23    Jul 20120 Kommentare

Marissa Mayer: Von Finnland nach Yahoo!

Marissa Mayer als Kind. Von: MilwaukeeMag.com

Letzte Woche wurde bekannt gegeben, dass Marissa Mayer – ehemalige Vizepräsidentin von Google Inc. – jetzt neue Vorstandsvorsitzende von Yahoo ist.

Mayer, 37 Jahre alt, wirkte praktisch von Anfang an bei Googles Inc. mit und war die erste weibliche Ingenieurin mit an Bord. 4 Mal wurde sie bereits vom Wirtschaftsmagazin Forbes als eine der 50 mächtigsten Frauen Amerikas ernannt.

Nicht nur in dem Beruf ist sie so erfolgreich. Sie besitzt zwei Stanford Abschlüsse, sie wurde für ihr Engagement an ihrer ehemaligen Universität mit mehreren Awards ausgezeichnet, ihr wurde eine Ehrendoktorwürde im Fach Programmierung verliehen, sie ist eine leidenschaftliche Tänzerin und den Gipfel des Kilimandscharo hat sie auch schon erreicht.

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20    Jul 2012Ein Kommentar

Umfrage: War das Wetter früher wirklich besser?

Wann wird's mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer, wie er früher einmal war?
Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September und nicht so naß und so sibirisch, wie im letzten Jahr...
(Rudi Carrell)

Ja, wir alle kennen das Lied und es ist wohl immer das Gleiche. Schon wieder haben wir einen bescheidenen Sommer und schon wieder hören wir aus allen Ecken: "Früher hatten wir einen richtigen Sommer". Oder auch: "Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, hatten wir in den Sommerferien 6 Wochen durchgehend gutes Wetter - mit Sonne und mindestens 25°C."

Fakt ist, dass Petrus es nicht so gut mit uns meint. Momentan sind es nur 13°C hier in Hamburg und auch die Prognosen wärmen uns das Herz überhaupt nicht.

Und jetzt könnt Ihr auch mitmachen! War das Wetter früher wirklich besser?


Und lasst uns hoffen, dass der August besser wird.

19    Jul 201214 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger

David Krüger

David Krüger ist 15 Jahre jung. Seit zwei Jahren ist er aktiv dabei, seinen eigenen Stammbaum auf MyHeritage zu vervollständigen. Mit nur 13 Jahren hat er mit seiner Forschung angefangen, in einem Alter, wo sich die meisten Jungs eher für die Welt da draußen interessieren, als für die eigenen Wurzeln.

Angefangen hat alles 2010, als ich einfach mal aus Spaß bei Google meinen Nachnamen eingegeben und mir ein wenig die Seiten darüber angeschaut habe. Ich entdeckte ein Bild, auf dem sich ein Baum mit vielen Ästen befand und darunter Personennamen standen. Unter dem Bild stand ein kleiner Text: "Meine Vorfahren, ermittelt durch einen Ahnenforscher". "Das schaut ja interessant aus", dachte ich und klickte weiter. Dabei entdeckte ich immer mehr faszinierende Informationen über diese "Ahnenforschung".

Ich ging zu meiner Mutter und fragte sie, wer eigentlich meine Großeltern genau waren und schrieb mir gleich die Geburts - und Sterbedaten auf. Als ich sie nach meinen Urgroßeltern fragte, war schon kein Platz mehr auf meinem Zettel, also ging ich schnell an den PC und suchte nach einer Möglichkeit, diese Daten online darzustellen, sodass ich eine übersichtliche Ansicht habe, die ich (als damals 13 Jähriger) gut verstehe.

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17    Jul 20125 Kommentare

MyHeritage begrüßt Karen, die neue Country Managerin für Deutschland

Karen, Neue Country Managerin für Deutschland

Das Leben ändert sich ständig. Manchmal gibt es aber große Veränderungen, die alles bisherige übertreffen. Wie jetzt bei unserer Country Managerin Silvia, die bald die Freude der Mutterschaft erleben darf! Wir von MyHeritage freuen uns sehr für und mit Silvia und, obwohl sie uns alle fehlen wird, sind wir uns sicher, dass ihre Vertretung Karen Hägele ihre großartige Arbeit fortsetzen wird.
Wie viele von unseren Kollegen bei MyHeritage, hat auch Karen eine einzigartige Familiengeschichte, womit sich viele von Euch vielleicht identifizieren werden.

Zurück zu den Wurzeln: Von Brasilien nach Deutschland

Als kleines Kind habe ich Wörter benutzt, die nicht jedes Kind in meinem Freundeskreis kannte. Ich sagte „Oma“, zu meiner Großmutter, „Opa“ zu meinem Großvater, ich konnte von „eins“ bis „zehn“ zählen, mein allerliebstes Kinderlied war „Backe, backe Kuchen“ und abends wünschte ich meinen Eltern eine „Gute Nacht“. Weihnachten aßen wir Stollen, natürlich von meiner Oma selbst gebacken, oder auch Weihnachtsgebäck. Als Einzige in unserem Viertel hatten wir einen echten Tannenbaum mit echten Kerzen anstatt „blinkendem Zeug“, wie mein Großvatter zu sagen pflegte.
Und das alles wäre ganz selbstverständlich gewesen, wäre ich nicht in Brasilien geboren.

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13    Jul 2012Ein Kommentar

Happy Birthday Günther Jauch!

Heute feiert der bekannteste, deutsche Showmaster, Journalist und Produzent Günther Jauch seinen 56. Geburtstag! Wir gratulieren hiermit schon mal ganz herzlich und schauen etwas tiefer in seine Familiengeschichte:

Günther Jauch entstammt dem Hanseatengeschlecht Jauch. Als Hanseat wird historisch ein Mitglied der Oberschicht der drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck in der Zeit nach der Hanse bezeichnet.

Als erstes Mitglied des Geschlechts Jauch wurde 1495 die Witwe Lena Joherrin im heutigen Bad Sulza in Thüringen urkundlich erwähnt. Görge Jauch war Bürgermeister zu Sulza. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts traten die Jauch in den höfischen Dienst der Herzöge von Mecklenburg-Güstrow sowie der Könige von Polen und Kurfürsten von Sachsen.

Wappen der Jauch

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12    Jul 20122 Kommentare

Ortsnamen

Für die Ahnenforschung sind Ortsnamen in verschiedener Hinsicht interessant und wichtig: Zum Einen, wenn man als Familiennamen einen Herkunftsnamen zu einem Ortsnamen trägt. Beispiele: Hamburger, Reinheimer oder Schweinsteiger. An ihnen erkennt man die geografische Herkunft des ersten Namenträgers. Zum Anderen ist dann die Bedeutung des Ortsnamens selbst von Interesse.

Ausgehend von der Benennung von Wiesen, Feldern, Fluren, Bächen, Flüssen, Bergen, Wäldern etc. dienten diese geografischen Namen als Orientierungspunkte, die im Laufe der Sprachgeschichte zu Stellenbezeichnungen (aber auch Gewässernamen, auf -bach, -ach) wurden und sich in einigen Fällen zu Namen für Siedlungen entwickelten.
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