16    Mai 20122 Kommentare

Umfrage: Bist du zufrieden mit deiner Erziehungsweise?

Die Erziehung von Kindern ist sicherlich nicht leicht und es bedarf vor allem viel Liebe, um den Kindern eine schöne Kindheit zu schenken. Ich selbst fange an zu träumen, wenn ich an meine eigene Kindheit denke. Ich finde, dass meine Eltern einen sehr guten Job geleistet haben. :-)

Da ich nun selbst in wenigen Monaten Mutter werde, fange ich an über meine eigenen Erziehungsmethoden nachzudenken. Werde ich wohl eine gute Mutter? Was macht überhaupt eine gute Mutter aus?

Ich kenne sehr verwöhnte Kinder, die einfach alles bekommen, was sie sich wünschen und die teilweise keinen Respekt mehr ihren Eltern gegenüber haben. Da sage ich mir: "Meine Kinder werden bestimmt NICHT so werden!" Aber kann ich das wirklich schaffen? Wenn du dein eigenes Fleisch und Blut in den Händen hältst, oder es dich mit seinen Kulleraugen anschaut und dich um etwas bittet, kann man da wirklich "Nein" sagen und konsequent sein?

Ich werde wohl noch etwas warten müssen, um die Antwort zu erfahren...
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15    Mai 201210 Kommentare

Internationaler Familientag – kleines Gewinnspiel

Jeder Tag sollte eigentlich ein Familientag sein. Diese Woche scheint sich aber wirklich alles um die Familie zu drehen! Am letzten Sonntag war Muttertag, übermorgen ist Vatertag und heute ist der Internationale Familientag. :-)

Festgesetzt, dass jährlich der 15. Mai als internationaler Familientag gilt, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen. Im Jahre 1988, in der Resolution 44/82, verkündet die Generalversammlung das Jahr 1995 zum Internationalen Jahr der Familie, um eine größere Sensibilisierung für familiäre Probleme zu schaffen und institutionelle Kapazitäten bzgl. Problemen im Zusammenhang mit der Familie zu verbessern.

Jedes Jahr gibt es ein bestimmtes Motto zum internationalen Tag der Familien. Letztes Jahr ging es um den Kampf gegen die Armut in den Familien. Dieses Jahr geht es um das Gleichgewicht zwischen der Arbeit und der Familie. Mehr Informationen über den Internationalen Familientag findet ihr auf der Webseite un.org (auf Englisch).

Zur Feier des heutigen Tages (und auch der heutigen Woche) verlosen wir nun eine Premium-Mitgliedschaft! Was ihr hierfür machen müsst? Einfach den folgenden Satz vervollständigen:

Ich liebe meine Familie, weil...

Schreibt uns ein Kommentar hier im Blog oder macht mit über unsere Facebook-Fanseite. Der Gewinner wird verlost und kommenden Montag (21.05.) bekannt gegeben. Viel Glück!

14    Mai 20120 Kommentare

“Auf Fotos entdeckt man Dinge, die Texte nicht zeigen!”

Fotos gehören nicht einfach in ein Album gepappt - und noch weniger in einen Karton geworfen. Denn Lichtbilder sind mögliche Dokumente der Zeit- und Familiengeschichte. Sie sollten beschriftet werden, z.B. mit Angaben oder Hinweisen zu gezeigten Personen und Orten, von Hand oder elektronisch.

Dieser Ansicht ist jedenfalls der Geograf und (Hobby-)Genealoge Dr. Andreas Stützer aus Aachen. Seine Erfahrungen im Umgang mit meist schwarz-weißen Schätzen gab er jetzt im Dürener Stadtmuseum weiter.

Der Umgang mit den Bildern von früher verlaufe oft wenig pfleglich, beklagte der Gast aus der Kaiserstadt. So habe eine karitative Organisation eine ganze Lkw-Ladung auf den Müll geworfen. "Das Erbe, das damit verloren geht, ist unersetzlich", sagt Stützer. Engagiert plädierte der Referent dafür, Fotos im Vergleich mit schriftlichen Urkunden nicht gering zu schätzen, denn "auf Fotos entdecken Sie Dinge, die der Text nicht zeigen kann."

Aber auch wenn Fotos und Texte nicht vergleichbar seien, so könne der Betrachter sie dennoch lesen. Indizien, was darauf zu sehen ist und in welche Zusammenhänge das Ganze gehört, soll - so Andreas Stützers zentrale Botschaft - eine detailreiche Beschriftung geben. Wenn es die (wie meist der Fall) nicht gibt, könne es helfen, das Bild etwa in genealogischen Netzforen oder bei Foto-Plattformen einzustellen. Stützers Appell: "Nutzen Sie die Schwarmintelligenz, das Wissen der Vielen."

Quelle: aachener-zeitung.de
Bild: Wikipedia

11    Mai 20120 Kommentare

6. Tag der Familiengeschichte Hannover

Morgen findet in Hannover die Veranstaltung des Bundes der Familienverbände e.V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV), der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte sowie dem Institut für Personengeschichte statt.

Wo und wann genau?

Samstag, den 12. Mai 2012
14:00Uhr – 16:30Uhr
Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage,
Hildesheimer Str. 344, 30519 Hannover

Hier könnt ihr das Programm zur Veranstaltung nachlesen.

10    Mai 2012Ein Kommentar

Die historische Entwicklung der Ahnenforschung – Teil II

Letzten Freitag haben wir diese kleine Reihe zur historischen Entwicklung der Ahnenforschung gestartet. Heute geht es um die NS-Zeit und der Ahnenforschung heute.

Um das Jahr 1900 begann die Ahnenforschung an Breite und Tiefe zu gewinnen. 1869 war in Berlin der Verein “Der Herold” gegründet worden, 1870 in Wien “Der Adler”, die ersten genealogischen Vereine im deutschsprachigen Raum. In Leipzig wurde 1904 die Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte gegründet - immer mehr Menschen widmeten sich der Ahnenforschung.

Der Begründer der modernen Genealogie: Kekulé von Stradonitz

In dieser Phase zeichnete sich aber auch eine Spaltung der Genealogie in zwei Lager ab. Um den Genealogen Stephan Kekulé von Stradonitz, auf den das heute meistgenutzte System zur Nummerierung von Ahnenreihen zurückgeht, bildete sich eine soziologisch und historisch orientierte Genealogie, bei der Familienkunde und die praktischen Probleme der Forschung im Vordergrund standen.

Der Historiker Ottokar Lorenz dagegen trat für eine naturwissenschaftlich ausgerichtete, an der Vererbungslehre orientierte Genealogie ein. Auf dieser Richtung basierte auch das genealogische Denken der nationalsozialistischen Rassen-Ideologie, welche die Ahnenforschung wie schon im Mittelalter zur Abgrenzung und Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen nutzte.
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9    Mai 2012Ein Kommentar

Umfrage: Wie zufrieden bist du mit deinen Namen?

In unserer heutigen Umfrage geht es um euren Vornamen. Findet ihr, dass eure Eltern eine gute Wahl getroffen haben, oder seid ihr mit eurem Namen unzufrieden?

Macht mit und schreibt uns in den Kommentaren wie ihr heißt! ;-)


8    Mai 2012Ein Kommentar

Link-Tipp: Kartenmeister.com

Wenn ihr Vorfahren habt, die aus ehemaligen deutschen Ostgebieten, die heutzutage zu Polen gehören, stammen, kann sich der Kartenmeister als sehr hilfreich erweisen. Die Namen werden sowohl auf Deutsch als auch als Polnisch mit Zuständigkeitsbereichen, Karten und Pfarrei-Referenzen bereitgestellt.

Kartenmeister ist eine umfangreichste Datenbank, die 91.380 Standorte mit über 38.691 Namen, die einmalig geändert wurden, 5500 Namen, die zweimal geändert wurden und vieles mehr enthält. Alle Positionen befinden sich östlich der Oder und Neiße und basieren auf die Grenzen der östlichen Provinzen des Frühjahrs 1918.

In dieser Datenbank befinden sich die folgenden Provinzen: Ostpreußen (einschließlich Memel), Westpreußen, Brandenburg, Posen, Pommern und Schlesien.

Derzeit listet sie folgende Städte oder Punkte auf: Mills, einige Brücken, Schlachtfelder, benannte Bäume, Ehrengrabmahle etc. Sobald mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden (u.a. Bücher, Karten, eigene Eingaben) wird die Datenbank auch aktualisiert.

7    Mai 20122 Kommentare

Alt, Älter, am Ältesten!

Sagt euch der Name Zaro Ağa etwas? Mir bis vor kurzem auf jeden fall nicht.

Zaro Ağa (geboren vielleicht um 1774/1777 in Mutki; gestorben am 29. Juni 1934 in Istanbul) gehört mit vielleicht 156 Lebensjahren zu den Menschen mit den längsten behaupteten Lebensdauern der Welt. Sein Alter ist jedoch nicht belegt.

Der zu Zeiten des Osmanischen Reichs im ostanatolischen Dorf Gundê Meydan im Landkreis Mutki geborene Zaro Ağa arbeitete in seiner Jugend als Bauarbeiter, danach in Istanbul ca. 100 Jahre als Lastenträger und dort schließlich zuletzt als Pförtner. Nach seinen Angaben ernährte er sich aus Not über lange Zeit hauptsächlich von Brot und Zwiebeln und konsumierte weder Kaffee, Tabak noch Alkohol. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er als Sensation auf Tourneen in Europa und Amerika präsentiert.

Die Angabe des Geburtsjahres geht auf Papiere des Mannes zurück. Es handelte sich dabei um keine amtlichen Dokumente, jedoch betrug das amtliche Alter eines seiner Söhne im Jahr 1918 schon 90 Jahre! Der Mann war 13 mal verheiratet und hatte 25 Kinder. Er war nach eigenen Angaben niemals ernstlich krank.

Was meint ihr? Kann ein Mensch wirklich so lange leben? Wie alt ist denn euer ältester Verwandter geworden?!

Quelle: wikipedia und Flickr

4    Mai 2012Ein Kommentar

Die historische Entwicklung der Ahnenforschung – Teil I

Im alten Ägypten legitimierte die Herkunft den Herrschaftsanspruch

Heutzutage werden Königreiche auch vererbt, Klassen-, Stände- und Kastengrenzen manifestiert und vakante Positionen innerhalb der Familie weitergegeben - und meist wird die Selbstverständnis, mit der dies geschieht, aus der genealogischen Abstammung hergeleitet. Die Genealogie oder Ahnenforschung ist aber nicht nur für die Herrscher von Bedeutung, sondern hat sich für viele Menschen zur alltäglichen Freizeitbeschäftigung entwickelt.

Stammbäume und Ahnenlisten gehören weltweit in nahezu allen Kulturen zu den ersten Formen der Geschichtsschreibung. Die alten Ägypter versuchten ebenso wie die Maya die Macht ihrer Herrscher mit der Abstammung von mächtigen Königen, Feldherren oder Göttern zu legitimieren.

Ein bekanntes Beispiel dafür sind beispielsweise auch die “Stammbäume Jesu” in den Evangelien des Lukas und des Matthäus, die jeweils völlig andere Ahnenfolgen konstruieren, um Jesus als Nachfahre Abrahams bzw. Adams darzustellen.
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3    Mai 20120 Kommentare

Die Gesundheit unserer Vorfahren

Anhand des menschlichen Skelettes können viele Erkrankungen identifiziert werden. Genau das machen sich deutsche und dänische Wissenschaftler zunutze, um die mittelalterliche Bevölkerung Schleswigs zu untersuchen.

Insgesamt werden mehr als 1.000 menschliche Skelette u.a. auf Krankheiten untersucht, aus etwa 350 Skeletten werden Proben für detaillierte Analysen entnommen. Die ausgewählten Knochenproben werden mit neuesten chemischen Analyseverfahren auf Quecksilber-, Blei- und Strontium getestet.

Quecksilber und Blei sind schon in kleinen Mengen für den Menschen toxisch. Dennoch wurde Quecksilber früher zur Behandlung von Krankheiten verwendet und Blei als Glasur bei alltäglichen Haushaltsgegenständen eingesetzt“, so Prof. Kaare Lund Rasmussen von der University of Southern Denmark (SDU). Die Erfassung dieser Elemente erlaube somit Einblick in die mittelalterlichen Krankheiten, die medizinische Behandlung und die damalige Schwermetallbelastung.

Prof. Claus von Carnap-Bornheim, Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schloss Gottorf, erklärt: „Somit werden Alter, Krankheiten, Ernährungsweise und Siedlungsmuster der mittelalterlichen Bevölkerung der Grenzregion erfasst und zu einem Gesamtbild zusammengetragen. Das Projekt soll damit neue Erkenntnisse über die damalige Grenzbevölkerung liefern, die an die heutige Bevölkerung sowie an Touristen in der Grenzregion weiter gegeben werden sollen.“

Mehr zu den Forschungen könnt ihr hier nachlesen.

Quelle: biermann-medizin.de

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