12    Mrz 20123 Kommentare

Beeinflussen Vornamen zwischenmenschliche Beziehungen?

In meinem Freundeskreis gibt es derzeit ziemlich viele Schwangere. Sie alle haben vieles gemeinsam, vor allem die Suche nach dem richtigen Namen für ihr Kind. Jede möchte den richtigen Namen finden und sie wünschen sich, dass das Kind später damit zufrieden ist. Die Suche in Büchern, im Internet usw. macht es auch nicht leichter, denn es gibt nun mal Millionen von Namen!

Heute habe ich einen interessanten Artikel  gelesen, der nicht nur meinen schwangeren Freundinnen, sondern sicherlich auch euch interessieren wird. Jochen Gebauer, Psychologe an der Berliner Humboldt-Universität sagt, dass Vornamen zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen.


In Deutschland werden Vornamen oft nach sozialer Schicht vergeben. Das Bildungsbürgertum bevorzugt klassische Varianten, die in Religion, Geschichte, Literatur oder dem eigenen Stammbaum eine Rolle spielen. Sozial schwache Familien orientieren sich gern an Fernsehshows und benennen ihre Kinder nach ihren Film-Helden. So gehen Namensforscher davon aus, dass Vornamen Effekte haben. Auf Partnerschaftsbörsen im Internet klicken Frauen zum Beispiel Alexander um 102 Prozent häufiger an als Kevin. Mit Alexander assoziieren sie Bildung, mit Kevin wenig Sozialprestige.

Auch für die Schulnoten mag der Name Auswirkungen haben: Studien belegen, dass sich Pädagogen nicht von Namenklischees frei machen können. Sie schrieben Mädchen mit dem Namen Charlotte intuitiv positivere Eigenschaften zu als einer Chantal.

In den 60er Jahre riet ein Baby-Buch, dass man das eigene Kind nicht Elke nennen sollte. So würde der ganze Kindergarten angerannt kommen. Ein ausgefallener Name kann einem Kind das Leben schwer machen – aber auch eine zukunftsweisende Idee sein. Wer vor 40 Jahren auf den Namen Friederike getauft wurde, hatte es nicht leicht. Heute gilt dieser Name als schick.

Was ich und anscheinend auch Psychologen raten: wählt zeitlose Vornamen für eure Kinder aus!

Wie sieht es denn mit euch aus? Wie heißt ihr bzw. eure Kinder und wie seid ihr bzw. eure Eltern auf die Namen gekommen? Seit ihr zufrieden mit eurem Namen? Schreibt uns ein Kommentar, wird freuen uns drauf.

Quelle: focus.de

Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Vornamen können eine arge Belastung für Kinder sein. Eine Mitchülerin hiess Auguste, liess sich aber nur mit Gustl anreden. Ich selbst heisse "nur" Achim, weil meine Mutter meinte, dass Joachim zu Jockel oder Jochen verwurstet werden könne.
  2. Mein Name bedeutet "der Liebling Gottes" (http://www.was-bedeutet-mein-name.com/David), womit ich doch ganz zufrieden bin :) Zeitlos ist der Name auch definitiv, kommt schließlich aus biblischen Zeiten und ist heute immer noch weit verbreitet. Auf jeden Fall hat noch niemand einen Witz über meinen Namen gemacht.
  3. I think I'd go for Chicago if you had enough time to pparere. It's so convenient to be close to the race, and to have people to take care of and support you! My current theory with marathon training is that its not that much harder than the half training because only the long run changes. Everything else is the same, so your overall time increase isn't doubled, just the long run. Of course I haven't done this myself yet, but it's what I've talked myself into.

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