23    Feb 2012Ein Kommentar

Die Männer sterben doch nicht aus!

Männer werden aller Voraussicht nach nicht aussterben! Das für sie spezifische Y-Chromosom geht einer Erbgutanalyse zufolge doch nicht langsam zugrunde - wie zuvor von einigen Experten vermutet. Tatsächlich habe es bei den Vorfahren des Menschen in der Evolution mehrfach einen rapiden Genverlust auf dem Chromosom gegeben, schreiben US-Forscher im Fachblatt "Nature".

Der Mensch besitzt 46 Chromosomen in den Kernen seiner Zellen. 44 dieser Chromosomen treten jeweils als Paar auf, die beiden übrigen sind die Geschlechtschromosomen X und Y. Das Y-Chromosom kommt nur bei Männern vor, es trägt viele Gene, die für die Ausbildung männlicher Merkmale verantwortlich sind. Gene, die auf dem Y-Chromosom liegen und abhanden kommen, sind verloren.

Jennifer Hughes vom Massachusetts Institute of Technology und ihre Mitarbeiter sequenzierten nun das Y-Chromosom des Rhesus-Affen. Genauer gesagt die Region, auf denen die Gene für die männlichen Merkmale liegen. Sie verglichen die Ergebnisse dann mit den bereits vorliegenden Daten vom Menschen und vom Schimpansen. Es zeigte sich, dass es in den vergangenen 25 Millionen Jahren beim Menschen nur zu einem Genverlust in der Region kam, die zuletzt umgebildet wurde, dem sogenannten Stratum 5. Strata 1 bis 4 hatten sich nach einem rapiden anfänglichen Genschwund bereits stabilisiert, bevor die menschliche Entwicklungslinie vom Rhesus-Affen abzweigte.

Quelle: welt.de

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. aus dem Jahr 2004 Die Kollegen der Webseite haben einen netten Artikel sluammengezteslt, ffcr den Sie auch das besagte Geschmacksmuster

Kommentar schreiben

Abschicken

Bitte Ihren Kommentar schreiben
Bitte geben Sie Ihren Namen ein
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse ein

Noch keine Trackbacks.

Über uns  |  Kontaktieren Sie uns  |  Datenschutz  |  Weiterempfehlen  |  Support  |  Sitemap
Copyright © 2014 MyHeritage Ltd., Alle Rechte vorbehalten