16    Jan 20120 Kommentare

Radio-Tipp: Ich und mein Nachname

Als im 12. und 13. Jahrhundert im deutschen Sprachraum Nach- und Familiennamen entstanden sind, sagten sie eine ganze Menge über ihre Träger aus. Beruf und Herkunft einer Person konnte man damals vom Namen ablesen, ebenso bestimmte Eigenschaften: Kraushaar hieß eine Person mit Locken, ein Schilling hatte Geld usw.

Im 15. Jahrhundert wurden diese Beinamen erblich - und lösten sich damit von ihrer ursprünglichen wörtlichen Bedeutung. Heute heißen Menschen Müller, obwohl sie noch nie eine Mühle betreten haben.

Den eigenen Namen immer wieder buchstabieren zu müssen, ist nervig (muss ich auch immer!). Manch einer leidet regelrecht unter seinem Nachnamen. In ganz extremen Fällen kann ein Name auch an ein traumatisches Erlebnis erinnern. Dann ist eine Namensänderung möglich.

Mehr zum Thema Nachnamen könnt ihr im Beitrag von DRadio Wissen "Ich und mein Nachname" hören. Auch läuft heute ein  weiterer Beitrag über Namenskunde und was sich hinter einigen Namen verbirgt. Zu Gast ist Gabriele Rodriguez, Namensforscherin an der Universität Leipzig. Dieser Beitrag wird dann HIER zu hören sein.

Und wie lautet dein Nachname? Zufrieden oder nicht? ;-)

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