16    Jan 20120 Kommentare

Radio-Tipp: Ich und mein Nachname

Als im 12. und 13. Jahrhundert im deutschen Sprachraum Nach- und Familiennamen entstanden sind, sagten sie eine ganze Menge über ihre Träger aus. Beruf und Herkunft einer Person konnte man damals vom Namen ablesen, ebenso bestimmte Eigenschaften: Kraushaar hieß eine Person mit Locken, ein Schilling hatte Geld usw.

Im 15. Jahrhundert wurden diese Beinamen erblich - und lösten sich damit von ihrer ursprünglichen wörtlichen Bedeutung. Heute heißen Menschen Müller, obwohl sie noch nie eine Mühle betreten haben.

Den eigenen Namen immer wieder buchstabieren zu müssen, ist nervig (muss ich auch immer!). Manch einer leidet regelrecht unter seinem Nachnamen. In ganz extremen Fällen kann ein Name auch an ein traumatisches Erlebnis erinnern. Dann ist eine Namensänderung möglich.

Mehr zum Thema Nachnamen könnt ihr im Beitrag von DRadio Wissen "Ich und mein Nachname" hören. Auch läuft heute ein  weiterer Beitrag über Namenskunde und was sich hinter einigen Namen verbirgt. Zu Gast ist Gabriele Rodriguez, Namensforscherin an der Universität Leipzig. Dieser Beitrag wird dann HIER zu hören sein.

Und wie lautet dein Nachname? Zufrieden oder nicht? ;-)

13    Jan 2012Ein Kommentar

TV-Tipp: Vorfahren gesucht

Heute läuft im WDR-Fernsehen, um 20:15Uhr, wieder eine Folge "Vorfahren gesucht". Diesmal mit Christine Westermann. Sie geht auf die Suche nach der Geschichte ihres Vaters.

"Mein geliebter Vater starb zu früh, um mir zusammenhängend aus seinem Leben erzählen zu können", meint Christine Westermann. Was die bekannte Moderatorin jedoch aus Berichten Dritter definitiv weiß: Ihr Vater hat während der Zeit des Nationalsozialismus’ im Gefängnis gesessen. Er soll sich dem Regime widersetzt und sich kritisch über Hitler geäußert haben.
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12    Jan 20120 Kommentare

Fotografie: Einige der weltweit ersten Bilder

Fotos gehören zur Familiengeschichte genauso wie Geburts- oder Sterbeurkunden. Ein Stammbaum, der viele Profilfotos hat, sieht (meiner Meinung nach) viel schöner und lebendiger aus als einer ohne Bilder. Daher haben wir in unserem heutigen Artikel Euch einige der weltweit ältesten Aufnahmen aufgelistet.

Dieses Bild - genannt "View from the Window at Le Gras" - gilt als das allererste Foto, welches um 1826 aufgenommen wurde. Es wurde aufgenommen durch den französischen Fotopionier Joseph Nicéphore Niépce und benötigte eine Belichtungszeit von etwa 8 Stunden!

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11    Jan 2012Ein Kommentar

Umfrage: Ist dein Stammbaum weiblich oder männlich?

Unter Stammbaum >> Berichte >> Statistiken findet ihr die interessantesten Infos über eure Daten. In acht Kategorien bekommt ihr die verschiedensten Statistiken über die Daten, die ihr in eurem Stammbaum eingetragen habt.

In unserer dieswöchigen Umfrage möchten wir heute von euch wissen, ob ihr mehr weibliche oder mehr männliche Verwandte habt (oder eventuell 50-50, wie es bei mir der Fall ist)?


10    Jan 2012Ein Kommentar

Die Familiengeschichte gut zu kennen, kann das eigene Leben retten

Neue Forschungen haben gezeigt, dass Essstörungen eine Form von Erbkrankheiten sind. Die Ahnenforschung ist eine effektive Methode zur Bestimmung der Veranlagung.

Die Bedeutung der Krankengeschichten der Familie kann als Methode zur Bestimmung der Prädisposition für bestimmte genetische Krankheiten wichtig sein. Dieses macht einen großen Sinn, vor allem das wachsende Bewusstsein für die Erbanlagen von Herzkrankheiten, Übergewicht und bestimmte Formen von Krebs. Nun gibt es Neuigkeiten darüber, dass Essstörungen auch ähnliche Charakterzüge haben könnten.

In einem kürzlich erschienenen Artikel des Huffington Post , untersucht Dr. Kenneth Weiner das Thema und befasst sich mit der Theorie des Erbvorgangs eines Menschen , wenn es sich um Essstörungen handelt.

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9    Jan 20120 Kommentare

Der Stammbaum von Catherine Mountbatten-Windsor, Duchess of Cambridge

Falls ihr es nicht wisst: heute ist der 30. Geburtstag von Catherine Mountbatten-Windsor, Duchess of Cambridge (Kate Middleton). Über unseren Blog möchten auch wir unsere Glückwünsche aussprechen und bei der Gelegenheit ein bisschen über ihre faszinierende Familiengeschichte erzählen.

Die Familie von Kate - im Gegensatz zu ihrem jetzt relativ luxuriösen Lebensstil - ist eine, die viele von uns in unseren Stammbäumen bezeugen können.

Ihre Familie stammt aus dem Norden Englands und - bis zu den letzten Generationen - stammen ihre Vorfahren meist aus der Arbeiterklasse. Nach Angaben der New England Historic Genealogical Society zählen zu ihren Vorfahren Kaufleute, Anwälte, Tischler, Metzger, Bäcker, eine Wäscherin, und Bergleute.

Der Verein enthüllte im November 2010, dass Kate Middleton (gemeinsam mit der Königin-Mutter und Prinzessin Diana) eine Cousine des ersten Präsidenten Amerikas, George Washington, ist.

Klickt hier, um den Stammbaum von Kate Middleton auf MyHeritage (Abbildung unten) zu sehen.

Bild anklicken, um die Familie von Kate zu sehen.

6    Jan 20120 Kommentare

Die Heiligen Drei Könige

Jedem von uns ist bekannt, dass der 6. Januar der Tag der heiligen drei Könige ist. Aber was bedeutet das? Wieso ist dieser Tag in einigen Bundesländern sogar ein Feiertag?

Basis allen Dreikönigkultes ist der Bericht im Matthäus-Evangelium Köln 2,1-12: Aus dem Land der aufgehenden Sonne kommen Magier nach Jerusalem, um den „neugeborenen König der Juden“ zu suchen und anzubeten. Weil sie seinen Stern haben aufgehen sehen, sind sie gekommen...

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Mehr erfährt man unter der Webseite Heilige Drei Könige, bei der man nicht nur viel über die Symbolik und die Geschichte dieses Tages erfährt, sondern auch weitere spannende Dinge wie z.B. tolle Rezepte und Lieder findet. Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen 6. Januar wünschen wir euch. :-)

5    Jan 20120 Kommentare

Wochenendtipp: Ausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum

Wir sind zwar etwas spät dran, aber bis zum 8. Januar kann die familienkundliche Ausstellung "Unsere Vorfahren - 90 Jahre Familienforschung in Düsseldorf" noch besucht werden.

2011 feierten der Düsseldorfer Verein für Familienkunde e.V. und die Bezirksgruppe Düsseldorf der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. ihr 90jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß enstand diese Ausstellung, die seit dem 21.10.2011 im Foyer des Gerhart-Hauptmann-Hauses, zu finden ist. (Seit 45 Jahren finden hier übrigens monatlich die Arbeitsabende des Vereins statt.)

DÜSSELDORF, MARKTPLATZ (Stahlstich von Jac. Buhl nach einer Zeichnung von G. Saal, um 1850) Quelle: dvff.de.vu

Die Ausstellung zeigt Exponate der Mitglieder mit Informationen, Ahnentafeln, Stammbäumen und anderen Dokumenten zu Persönlichkeiten und Familien besonders aus Düsseldorf und Umgebung. Weitere Ausstellungsstücke zeigen, wie man Familienforschung betreibt, stellen personengeschichtliche Quellen vor oder informieren über die Geschichte und das Wirken der beiden Vereine.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Gerhart-Hauptmann-Hauses besichtigt werden (Mo. - Fr. 10.00 - 17.00 Uhr, Sa. auf Anfrage). Seit dem 3.12.2011 (und bis zum 8.1.2012) ist die Ausstellung zusätzlich im Geburtstagszimmer des Düsseldorfer Stadtmuseums zu sehen.

4    Jan 20122 Kommentare

Umfrage: Hast du unsere App schon ausprobiert?

In der letzten Woche hat sich Vieles um unsere neue App gedreht. Erst vorgestern haben wir bekannt gegeben, dass bereits über 100.000 Mal die App heruntergeladen wurde. Wir sind daher sehr stolz drauf!

Heute möchten wir von euch wissen, ob ihr selbst die App auch schon ausprobiert habt? Macht mit bei unserer Umfrage!


3    Jan 20124 Kommentare

Das Heft “Familienforschung”

Leute aufgepasst: Morgen erscheint das neue Heft "Familienforschung".

Das zweijährlich erscheinende Magazin wird vom Verein für Computergenealogie und dem Pferdesport Verlag Ehlers (Bremen) herausgegeben. Das 196 Seiten starke Heft bietet Tipps und Tools, die dabei helfen sollen, nach den Vorfahren zu recherchieren.

"Familienforschung" kostet 9,80 Euro, ist in fünf Kapitel gegliedert und zeigt u.a. wie man Kirchenbücher und andere klassische Archive bei der Ahnensuche nutzen kann. Dazu stellt das Nachschlagewerk Online-Datenbanken vor und gibt Hinweise zur Optimierung der Suchstrategie.

Desweiteren informiert das Magazin über die Möglichkeiten, eigene Forschungsergebnisse zu publizieren und mit Hilfe von Datenbanken, Mailinglisten oder sozialen Netzwerken mit anderen zu teilen.

Dem Heft liegt eine DVD mit Vollversionen und Demos genealogischer Software, sowie Vorlagen und Schmucktafeln zum Ausdrucken bei (hier sei kurz erwähnt, dass auch unser Family Tree Builder auf der DVD zu finden ist).

Die Startauflage beträgt 25.000 Exemplare und auch online ist das Magazin zu finden, siehe HIER.

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