31    Okt 2011Ein Kommentar

Halloween – gruselig und voller Geschichte

Obwohl sicherlich viele von uns am Wochenende schon auf Halloween-Partys gewesen sind, feiert man Halloween eigentlich erste heute Nacht. Nachdem der Brauch der gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbissen in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter wurde, möchten wir hier mal einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser Tradition legen.

jackolantern

Ursprünglich feierte man Halloween vor allem in Irland, von wo es die Auswanderer um 1830 in die USA brachten. Heute gehört es neben Weihnachten und Thanksgiving zu den drei wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten. Wie es zum heute bekannten Brauchtum des Verkleidens und der typischen Kürbisgesichter kam, ist umstritten. Eine Erklärung bezieht sich darauf, dass Anfang November die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr nah beieinander lag und sich die Geister der Toten zu dieser Zeit neue Wirte suchten. Mit den Verkleidungen und den Kürbisgesichtern vor der Tür versuchte man die Geister einzuschüchtern und zu erschrecken. Eine andere Erklärung zeichnet einen Zusammenhang zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Der Begriff Helloween leitet sich übrigens von All Hallow´s Even (Allerheiligenvorabend) ab.

Nachdem der Brauch von Halloween in Europa lange Zeit vergessen war, ist er seit Anfang der 90er Jahre langsam wieder auf den Kontinent zurück gekehrt und freut sich inzwischen über vieler Anhänger. Freuen wir uns heute Abend also wieder auf gruselige Halloweenfeiern, verkleidete Kinder in den Straßen und die liebevoll geschnitzten Kürbisgesichter vor den Haustüren.

Und was macht ihr an Halloween? Schon die passende Verkleidung besorgt? ;-)

28    Okt 20110 Kommentare

Mit Graf Dracula verwandt…

Prinz Charles gab in einem Interview an, mit dem berühmten Graf Dracula aus Transsilvanien verwandt zu sein. „Der Stammbaum zeigt, dass ich von Vlad III. Draculea abstamme“, sagte Prinz Charles einem Bericht der britischen Zeitung „The Telegraph“ zufolge. Vlad III., der als besonders blutrünstiger Herrscher galt, hat den Schriftsteller Bram Stoker zu dem Roman „Dracula“ inspiriert. Tatsächlich soll Charles Großmutter Queen Mary mit Vlad III. verwandt gewesen sein.

Der Prinz von Wales hat erst kürzlich ein 150 Jahre altes Haus in dem rumänischen Dorf Zalapanpatak gekauft, das angeblich von seinen transsilvanischen Verwandten gegründet worden sei. Er sagte, es sei lebensnotwendig, die „zeitlose“ Qualität dieser Region zu schützen. Derzeit wird das Haus als Ferienhaus für die königliche Familie und als Gasthaus umgebaut um Arbeitsplätze sowie das ländliche Geschick der Region zu erhalten.

Quelle: focus.de
Bild: Google

27    Okt 2011Ein Kommentar

Forscher entschlüsseln Geheimschrift aus dem 18. Jahrhundert

Ein internationales Forscherteam hat den Code eines komplett verschlüsselten Buches aus dem 18. Jahrhundert geknackt! Das Manuskript besteht aus lateinischen und griechischen Buchstaben sowie erfundenen Symbolen.

Der "Codex Copiale" wurde nach dem Ende des Kalten Krieges in einem Ostberliner Archiv entdeckt. Es besteht aus 105 vergilbten Seiten, die mit 75.000 Zeichen beschrieben sind. Bislang erschien es unmöglich, den Code zu knacken.

Der Codex Copiale

Jetzt gelang es Kevin Knight von der USC Viterbi School of Engineering, Beáta Megyesi und Christiane Schäfer von der Universität Uppsala in Schweden und einem internationalen Informatikerteam, die Bedeutung der Geheimschrift zu entschlüsseln.
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26    Okt 20115 Kommentare

Dank MyHeritage: Die 30jährige Suche hat ein Ende!

Cornelius Franziskus Staps, Vater von Anna und Ronald

Das ist das Foto des Mannes um dem sich alles dreht – er ist die wichtigste Verbindung in dieser Geschichte und spielt somit die Hauptrolle! Sein Name ist Cornelius Franziscus Staps, er ist der Vater von Ronald van de Voort (1959), einem MyHeritage-Nutzer.

Ronald erfuhr im Kindesalter von seiner Halbschwester Anna. Sie stammt aus einer früheren Ehe seines Vaters mit der Deutschen Anna Baum.

Cornelius, der in Mönchengladbach geboren wurde, verließ, nach der Trennung seiner damaligen Ehefrau, Deutschland und wanderte in den Niederlanden aus. Er wollte im Land seiner väterlichen Vorfahren Fuß fassen. Dass er seine Tochter nie wieder sehen würde, war ihm damals nicht bewusst. Mehrmals ging er auf ihre Suche, doch leider blieb diese erfolglos.

Ronald hatte Sehnsucht nach seiner Schwester und nach dem Tod seines Vaters machte er sich selbst auf die Suche nach ihr.  Viele Jahre suchte Ronald vergebens nach Anna. Auch versuchte er mit Hilfe einer niederländischen TV-Sendung („Vermisst“ mit Derk Bolt) seine Schwester zu finden, doch auch dort konnte man ihm nicht weiterhelfen.  Die einzige Hilfe, die Ronald erhielt, geschah während eines Deutschlandaufenthaltes. Ein Mitarbeiter des Rathauses schrieb auf einem Blatt Papier den Namen des Stiefvaters seiner Schwester, ohne dabei ein Wort zu verlieren. Von da an hatte Ronald ein Fünkchen mehr Hoffnung, allerdings kam er bei seiner Suche letztenendlich auch nicht weiter.
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25    Okt 20110 Kommentare

TV-Tipp: Die Spur der Ahnen

Morgen ist es wieder soweit, das MDR Fernsehen strahlt wieder eine Folge der Spur der Ahnen und damit keiner die Sendung verpasst, geben wir schon heute Bescheid. ;-)

Titel dieser Folge lautet "Der verratene Bruder":
Harald Mattke ist erschüttert. Ein unbekannter Mann hat dem Frührentner aus Erfurt erzählt, er sei sein Cousin. Und mehr noch: Sein Vater habe im Dritten Reich den eigenen Bruder verraten. Plötzlich ist die heile Familienwelt seiner Kindheit nicht mehr so, wie sie sich in Harald Mettkes Erinnerung darstellt. Zahlreiche Fragen tauchen auf, die er jetzt aufklären will. Er begibt sich auf die Spur seiner Ahnen...

Die Sendung könnt ihr euch Morgen um 20:45Uhr im MDR anschauen. Mehr Infos findet ihr hier.

24    Okt 20110 Kommentare

Der Tag der Bibliotheken

Ja, das habe ich mir auch gedacht, als ich das erfahren habe: es gibt ja wirklich für alles einen "Feiertag"! Der Tag der Bibliotheken wurde heute vor 16 Jahren unter der Schirmherrschaft Richard von Weizsäckers ausgerufen. Seitdem machen an diesem Tag die Bibliotheken in ganz Deutschland und seit 2009 auch in Südtirol mit besonderen Aktivitäten und Veranstaltungen auf ihre Rolle als Wissensspeicher, Informationsvermittler und kulturelle Einrichtung aufmerksam.

Am heutigen Tag wird seit 1996 alljährlich auch die Karl-Preusker-Medaille als ideelle Auszeichnung an Personen und Institutionen verliehen, die den Kulturauftrag des Bibliothekswesens wirkungsvoll fördern und sich auf dem Gebiet der Literatur, des Verlagswesens, des Buchhandels, der öffentlichen Bibliotheken ausgezeichnet haben.

Weiterhin verleiht der Deutsche Bibliotheksverband den Preis „Bibliothek des Jahres", der beispielhafte und vorbildliche Bibliotheksarbeit würdigt.

Der 24. Oktober erinnert auch an die von dem königlich-sächsischen Rentamtmann Karl Benjamin Preusker am 24. Oktober 1828 in Großenhain eingerichtete Schulbibliothek für Lehrer und Schüler, die 1832 nach Preuskers Plan zur ersten deutschen Bürgerbibliothek (Stadtbibliothek) erweitert wurde!

Hier geht es zur Seite des Bibliothekenverbandes.

Quelle: wikipedia

21    Okt 20110 Kommentare

Nomen est Omen

Auf nichts trifft dieses Sprichwort mehr zu als auf Ortsnamen. Mühlhausen - dort wo mal eine Mühle stand; Westerland - am westlichen Ende von Sylt gelegen; Finsterwalde - die Stadt beim dunklen Wald usw.

Doch nicht immer ist es so einfach: Was ist mit Hannover oder Trier? Für solche Fälle gibt es Topologen, Menschen also, die sich mit der Erforschung von Ortsnamen beschäftigen.

Die meisten Ortsbezeichnungen in Deutschland haben einen historisch gewachsenen Namen. Oft bildeten geografische Besonderheiten die Grundlage. So bedeutet Hannover nichts anderes, als "am hohen Ufer" oder Warnemünde bzeichnet die Mündung des Flusses Warnow. Andere Orte tragen den Namen von Personen, wie Klausdorf oder Johanngeorgenstadt.

Wenn ihr wissen wollt, was die ganzen -hagen, - werder oder -leithen alle bedeuten, findet ihr hier weitere Informationen...

20    Okt 20116 Kommentare

Umfrage: Die Bedeutung des Namens

In unserer heutigen Umfrage sind wir an die Bedeutung eures Namens interessiert. Kennt ihr überhaupt die Bedeutung eures Namens? Gibt es zu eurer Namensvergabe eventuell eine schöne Geschichte zu erzählen? Schreibt uns einfach ein Kommentar!

Kurz zu mir: meine Tante (und auch Patentante) ist Lehrerin. Als sie von der Schwangerschaft meiner Mutter erfuhr und dazu auch noch, dass sie die Patentante sein sollte, wollte sie unbedingt bei der Namensvergabe helfen. Sie ging sämtliche Namenslisten ihrer Schüler durch und fand den Doppelnamen (ja, ich habe zwei Vornamen, die werden aber nicht verraten!) einer Schülerin so toll, dass sie auch meine Mutter davon überzeugen konnte. ;-)


19    Okt 20110 Kommentare

Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation

Am 6. Oktober 2011 startete das Webprojekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Das Projekt ist eine Art lebendige Geschichtsdatenbank. Durch die Erinnerungen der Zeitzeugen bekommen reine Daten und Fakten ein Gesicht. Die Interviews sind bei YouTube in einem Kanal und auf der Internetseite des Projekts gedaechtnis-der-nation.de gesammelt, geordnet und redaktionell bearbeitet.

Betreut wird das Projekt von der Zeitschrift Stern und dem ZDF. Das Angebot ist kostenlos. Das gemeinnützige Projekt folgt dem Beispiel der „Shoah Foundation“ des Filmregisseurs Steven Spielberg, in dem Erinnerungen von Überlebenden des Holocausts aufgezeichnet wurden.
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18    Okt 2011Ein Kommentar

Der Fall Borgia

Die Borgia waren eine aus Spanien stammende Adelsfamilie. Sie stammen aus dem Süden Aragóns, vor allem aus Valencia und Játiva. Die Familie kam zu Beginn des 15. Jahrhunderts in Italien zu Macht und Reichtum, vor allem durch die beiden Päpste aus der Familie, Kalixt III. (1455–1458) und Alexander VI. (1492–1503), die zum Inbegriff des Nepotismus geworden sind.

Der von Machiavelli gefeierte Cesare Borgia und die lange Zeit verleumdete Lucrezia Borgia, außereheliche Kinder des letzteren Papstes, sind zwei der bekanntesten Figuren der Renaissance. Mit dem Tod Alexanders VI. 1503 brach die Macht der Borgia zusammen. Die Linie der Herzöge von Gandía starb allerdings erst 1748 aus. Einer von ihnen war der heilige Francisco de Borja, der dritte General der Jesuiten. Die Fürsten von Squillace sind ebenfalls Nachfahren der Borgia.

Bis heute polarisiert Papst Alexander VI. und zweifelhafte Überlieferungen erschweren ein klares Urteil über seine Person. Mithilfe namhafter Experten geht die Dokumentation des ZDF (ein historischer Sechsteiler von Tom Fontana) den Fragen nach: Wer war er wirklich, dieser Papst? Was ist Mythos, was Wirklichkeit im "Fall Borgia"?

Leider wurde der erste Teil bereits gestern ausgestrahlt, allerdings kann auf der Homepage des ZDF die Sendung nochmal angeschaut werden. Mehr Infos hierzu, die Borgia als Stammbaum und vieles mehr, entnehmt ihr bitte hier.

Quelle: zdf.de und wikipedia

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