18    Aug 2011Ein Kommentar

Mitarbeiter mit faszinierenden Familiengeschichten

Wir möchten unsere neue Kollegin Sara in das MyHeritage-Team willkommen heißen! Ab sofort wird sich Sara um unsere 365.000 schwedischen Nutzer kümmern. Darüber hinaus schreibt auch sie ab sofort und täglich einen Artikel in unserem neuen schwedischen Blog. Wenn also auch ihr schwedisch könnt, schaut mal hier rein. :-)

Sara, unsere neue Community Managerin für Schweden

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet Sara über ihre faszinierende Familiengeschichte und wie sie auf der Suche nach ihrem Onkel ging. Hier also eine deutsche Zusammenfassung für euch:

Die mütterliche Linie von Sara stammt aus Schwedens Ostküste und kann bis zum 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die väterliche Seite ist allerdings ziemlich faszinierend: Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten beide Großeltern nach Schweden aus. Ihr Großvater Francesco stammt aus Taranto (Süditalien). Dort traf er ihre Großmutter Marietta, die aus Finnland ausgewandert war. Sie lebten zusammen in Schweden und Saras Vater wurde 1958 geboren. Einige Jahre später starb ihr Großvater, Saras Vater wuchs ohne Papa und Geschwister auf. Nach dem Tod von Saras Großmutter (vor 20 Jahren) fand ihr Vater die Sterbeurkunde seines verstorbenen Vaters und erfuhr von zwei weiteren Brüdern!

Der eine lebte in Schweden und der andere in Italien. Natürlich kontaktierte er sofort seinen Bruder in Schweden. Aus persönlichen Gründen weigerte dieser sich aber sich mit ihm zu treffen. Der Bruder in Italien wurde nie kontaktiert, für den Vater lebte dieser einfach "zu weit weg".

Sara gab nicht auf und forschte weiter, denn sie selbst und ihre Schwestern waren sehr erpicht darauf, Cousins ​​und Cousinen zu haben. Der Aufwand war vergebens. Nach dem Abitur im Jahre 2005 beschloss Sara nach Italien zu reisen. Sie ging dort in ein Internet-Cafe und suchte in den Gelben Seiten nach, aber vergebens...

Nach weiteren drei Monaten in Italien und eine Woche vor der Rückkehr bat sie einen Freund sie nach Taranto zu begleiten. Sara beschloss ein letztes Mal die Gelben Seiten vor ihrer Abreise zu überprüfen und entdeckte (dank ihrer neuen italienischen Kenntnisse), dass der Name auf dem Totenschein ihres Großvaters falsch geschrieben wurde. Sie suchte erneut und voila! - schnell kritzelte sie seine Adresse und Telefonnummer auf ein Blatt Papier.

Sie nahm sofort den Nachtzug nach Taranto und ging direkt in das Tourismusbüro, um ein Hotel zu finden. Sie erzählte der Empfangsdame ihre Geschichte und fragte ob sie ihren Onkel, einen gewissen Herrn Gian Paulo, anrufen durfte. Herr Paulo bestätigt es dann: sein Vater Francesco Delfino war Saras Großvater!

Saras Vater und ihr Onkel

Das war ein unvergesslicher Moment berichtet sie: "In diesem Fall Herr Delfino, sind Sie mein Onkel und mein Vater ist Ihr Bruder." Innerhalb einer Stunde hat ihre neue Cousine Sara abgeholt und plötzlich saß sie bei ihrem Onkel in der Küche. Er sprach darüber, wie er von seinem Vater, der später nach Schweden ging, verlassen wurde...

Zwei Monate später waren die Brüder wieder vereint! Die Familie steht nun in regelmäßigem Kontakt und Saras Eltern haben einen Italienisch-Kurs besucht. :-)

Wir freuen uns, dass Sara nun Teil unseres Teams ist und uns ihre Familiengeschichte erzählt hat. Trotz dieser schwierigen Umstände hat sie nicht aufgegeben und ihre Familie wieder gefunden. Dies zeigt nur, was man mit Beharrlichkeit erreichen kann. Herzlichen Glückwunsch Sara!

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. das ist doch grossartig..ich freue mich einfach mal mit der Familie mit:-)...ja,bloss nie aufgeben,und wenn man auch öfters mal,die Hoffnung fast aufgeben will,geschehen kleine+grosse Wunder..-und das ist so klasse.....alles Gute+liebe Grüsse....Elke

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