29    Jul 20110 Kommentare

Einführung in die Namenforschung

Dieses Video mag dem einen oder anderen von Euch bestimmt bekannt sein, trotzdem ist es immer wieder sehenswert. Herr Prof. Dr. Jürgen Udolph gibt in diesem 10minütigen Video eine tolle Einführung in die Namenforschung. Viel Spaß!

28    Jul 20110 Kommentare

Bachs Stammbaum schmückt Café in Arnstadt

Mit dem Ergebnis, zu dem auch die beiden Fünftklässler Melissa Brähme und Tatjana Schröder beigetragen haben, können sie und AG-Leiter Sven Weinreich mehr als zufrieden sein. Viele Stunden Arbeit haben sie in den Stammbaum gesteckt, den Johann Sebastian Bach im Jahre 1735 selbst aufzeichnete. Daneben findet sich in Acryl ein Porträt des großen Musikers, das Jasmin Jäger aus der 8. Klasse nach einer Vorlage malte. Das Mädchen hat Talent, das muss man neidlos anerkennen. Die Augen zu malen, so sagte sie, wäre das Schwierigste gewesen. "Alle waren sehr fleißig", lobt auch Sven Weinreich, Kunsterzieher an der Regelschule in der Goethestraße.

Michaela Grulich, Jasmin Jäger und Michelle Schwarz (v.l.) von der Kunst-AG der Regelschule I in Arnstadt haben den Bach-Stammbaum gemalt. Foto: Christoph Vogel.

Deren AG "Künstlerisches Gestalten" hat bereits Schulflure verschönert und Bilder für Freunde und Verwandte gemalt. Das neue Projekt entstand gemeinsam mit der Firma Frischback, mit der die Schule eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat. Man will nicht nur nehmen, sondern gern auch etwas zurückgeben. So entstand die Idee der Gestaltung des Bach-Cafés. Diese fand während der Öffnungszeit statt, so dass sich zahlreiche Gespräche mit der Kundschaft ergaben. Mit der Dienstags-Kaffeerunde wurde dann auch mal über Bach gefachsimpelt.

Als nächstes will die Kunst- AG gemeinsam mit Frischback Wünsche und Anregungen einholen, womit ab Herbst die anderen Wände im Café bemalt werden sollen. "Wir machen auf jeden Fall weiter", sagte Sven Weinreich. Michaela wird dann nicht mehr dabei sein. Ihre Lehre beginnt. Vielleicht gelingt es ja, noch mehr Mädchen und womöglich sogar Jungen für die Kunst-AG zu begeistern. ;-)

27    Jul 20110 Kommentare

Der Stadtarchivar

Das Archivwesen war für Hans-Jürgen Grönke erstmal kaltes Wasser, aber er entwickelte eine Leidenschaft. Als nordhäuser Stadtarchivar war Grönke mehr als neun Jahre der Herr über mehr als einen Kilometer Bücher, Akten, Urkunden, Bilder, Karten. Das historische Archiv umfasst etwa 730 laufende Meter, das ab 1802 aufgebaute Verwaltungsarchiv rund 200, wobei aus dem Rathaus pro Jahr 15 bis 20 weitere Meter Akten hinzukommen. Würde man alle Bilder stapeln, wäre der Turm acht Meter hoch. Rund 2500 Urkunden zur Stadtgeschichte werden bewahrt.

Hans-Jürgen Grönke, Stadtarchivar in Nordhausen, in seinem "Büro", dem Archiv.

Summa summarum ist im Archiv die Stadtgeschichte seit der urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 927 nachvollziehbar. Manch wertvolle Nachlässe von Privatleuten wurden in den vergangenen Jahren aufgenommen, anderes musste angekauft werden.
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26    Jul 20110 Kommentare

Umfrage: Wie betreibst du Ahnenforschung?

Es gibt viele Möglichkeiten Ahnenforschung zu betreiben. Mit Hilfe des Internets ist es heutzutage noch einfacher an Daten zu gelangen. Trotzdem sind die meisten (Hobby-)Ahnenforscher mindestens einmal beim Standesamt zu Besuch gewesen. Und natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten mehr über seine Vorfahren zu erfahren.

Diese Woche interessiert uns, wie ihr bei der Ahnenforschung vorgeht. Es können mehrere Antworten ausgewählt werden:


25    Jul 20110 Kommentare

Link-Tipp: LeMO – das virtuelle Museum

LeMO ist ein Gang durch die deutsche Geschichte von der Gründung des Deutschen Reiches im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Angebot verknüpft informative Texte mit musealen Objekten sowie Film- und Tondokumenten und vermittelt so ein umfassendes Bild von Geschichte.

LeMO ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Historischen Museums, des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Fraunhofer Instituts für Software- und Systemtechnik. Die Bearbeitung der Zeit bis zum Kriegsende 1945 erfolgt durch das Deutsche Historische Museum. Das Haus der Geschichte ist für die Darstellung der Zeitgeschichte nach dem 8. Mai 1945 verantwortlich.

Der 3. Oktober '90 vor der Neuen Wache. Matthias Koeppel, 1991 Öl auf Leinwand © Deutsches Historisches Museum

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22    Jul 20110 Kommentare

Die vierte Langenfelder “Sommerakademie”

Die vierte Auflage der "Sommerakademie" bietet in den Sommerferien mit Kunst und Kultur reichlich Nahrung für den Geist. Von Heute bis Anfang September locken insgesamt 26 Veranstaltungen Daheimgebliebene und Urlaubsrückkehrer in die verschiedenen Institutionen. Vielfalt und Kreativität prägen dabei das Programm für die wärmsten Monate des Jahres. Nach dem bewährten Motto "Raus aus dem Liegestuhl, rein ins kulturelle Leben" sollen Musik, Literatur, Malerei und Workshops zu verschiedenen Themen für Kurzweil sorgen. Das Spektrum reicht von Ahnenforschung bis Zukunftsgespräch.


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21    Jul 20110 Kommentare

Die Unterbacher und der Karneval

55 Jahre Karneval der Neuzeit, das ist dem Unterbacher Karnevalsausschuss (KA) schon eine Festschrift wert. Tatsächlich handelt es sich bei der 84seitigen, reich bebilderten und aufwändig hergestellten Chronik um eine ganz besondere Familiensaga. Stolz sind die Unterbacher auf ihren Karneval. Einer der vielen Gründe ist, dass der KA mit fast allen Vereinen in diesem alten Düsseldorfer Stadtteil eng vernetzt ist. Jeder kennt jeden oder kennt welche, die jeden kennen.

Präsident Ulrich Stolzenberg, Jochem Schulte - Präsident der Ex-Prinzen und Pressesprecher Martin Beier (v.l.) sind stolz auf die Festschrift der Unterbacher Karnevalisten.

Mit ihrer Festschrift "Karneval von 1957 – 2011" wollen die Karnevalsfreunde deutlich machen, dass der Frohsinn zur 5. Jahreszeit zwar zentraler Auftrag ist, die Fürsorge für Unterbach als "Dorfgemeinschaft" ist den KA-Mitgliedern aber mindestens genau so wichtig. Angefangen hat es 1957, als ein Freundschaftsspiel der Sportler des SC Unterbach gegen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr organisiert wurde. Die Fußballer spielten in weißen Nachthemden, die Feuerwehr-Männer in ihren Uniformen mit Spritze.
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20    Jul 20110 Kommentare

Neun Kinder, sechs Farben und mittlerweile schon 137 Treffen

Im Alter von 12 Jahren hat Rosemarie Lauber zum ersten Mal an einem Familientreffen teilgenommen, damals noch im Schlepptau ihrer Großeltern und Eltern. Seitdem sind viele Treffen ins Land gezogen. Denn die jährlichen Treffen der Familiengemeinschaft Gebhardt/Paulus/Hoffmann haben eine lange Tradition. In diesem Jahr wurde Nummer 137 notiert. Wie überhaupt viel über die Familie Paulus notiert ist. Das weiß auch Rosemarie Lauber. "Es gibt einige Bücher über unsere Familiengeschichte", erzählt sie lächelnd. Sie kennt natürlich die Werke ihrer Vorfahren.
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19    Jul 20110 Kommentare

Umfrage: Wie oft liest du unseren Blog?

Heute haben wir wieder eine Umfrage für euch. Diese hängt diesmal direkt mit unserem Blog zusammen. Unsere Redaktion gibt sich sehr viel Mühe täglich über interessante Nachrichten zu posten. Manchmal geht es um MyHeritage.com, andere Male wiederum um Familien- oder Genealogie-Themen, oder einfach um interessante Geschichten.

Wir möchten heute daher wissen, wie oft ihr denn unseren Blog lest? Wenn ihr weiterhin Verbesserungsvorschläge habt, schreibt uns einfach ein Kommentar. Wir freuen uns drauf!


P.S.: Schon gewusst? Auch auf unserer Facebook-Fanseite und in unserem Twitter-Account berichten wir täglich über spannende Themen! ;-)

18    Jul 20110 Kommentare

Ältester Menschenaffe lebte in Schwaben

Afrika gilt als Wiege der Menschheit. Schon lange, bevor der moderne Mensch vor 125 000 Jahren Afrika verließ, wanderten seine Vorläufer wiederholt nach Eurasien ein. Die wohl erste Wanderung fand vor 17 Millionen Jahren statt. Ihre ältesten Spuren finden sich im schwäbischen Alpenvorland, südwestlich von Sigmaringen.

Ihre Vorläufer lebten vor 17 Millionen Jahren in Schwaben: ein Orang-Utan.

Wissenschaftler der Universität Tübingen haben nun die Fundstelle eines Backenzahns auf den Zeitraum vor 17 bis 17,1 Millionen Jahren datiert. Der Zahn gehört damit dem ältesten eurasischen Hominoiden (menschenähnlichen Wesen), der bisher gefunden wurde. Der Träger des Zahns lebte vermutlich in einer Landschaft mit tropenähnlicher Vegetation in einem feuchtwarmen Klima am Ufer eines Sees. Heute befindet sich dort ein unter Paläontologen für seine Fossilienfunde bekannter ehemaliger Steinbruch.

Der Fund selbst stammt vom 24. Juni 1973 und wird heute im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart aufbewahrt. Entdeckt hat den Zahn der Gründer des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Universität Mainz, Heinz Tobien, im „Steinbruch am Talsberg“ auf der Gemarkung Engelswies, Gemeinde Inzigkofen. Erst 2001 wurde der Zahn genauer untersucht und als Backenzahn eines Menschenaffen identifiziert. Doch die Datierung blieb umstritten.

Zum Datieren so alter Funde ziehen Paläontologen verschiedene Methoden heran. So gibt es zum Beispiel bestimmte Nagetiere, die einige Merkmale so schnell weiterentwickelt haben, dass man Funde dieser Tiere zur relativen Zeitbestimmung nutzen kann. Zudem hat sich das Erdmagnetfeld im Laufe der Erdgeschichte mehrfach umgekehrt. Die Richtung blieb in Sedimentschichten der jeweiligen Zeit als Magnetisierung erhalten. Dieser Richtungswechsel lässt sich dazu nutzen, eine Zeitskala aufzustellen. So wurde nun auch die Fundstätte Engelswies datiert.

Die Forscher fanden in einer rund fünf Meter dicken Ablagerungsschicht oberhalb und unterhalb der Fundschicht ein gegenüber heute umgekehrt gepoltes Magnetfeld. Die Entstehungszeit der Schicht, in welcher der hominoide Backenzahn gefunden worden ist, ließ sich somit auf einen vergleichsweise engen Zeitraum vor 17 bis 17,1 Millionen Jahren eingrenzen.

Quelle: Südkurier.de

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