12    Mai 20110 Kommentare

Radio-Tipp: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

Heute gibt es mal wieder einen Programmtipp von uns. Morgen (13.05.) läuft um 10:10Uhr in der Sendung Lebenszeit im Deutschlandfunk eine spezielle Folge rund um die Ahnenforschung. Sicher dürfte dies den meisten von euch interessieren, denn Fragen wie "Woher komme ich?", "Wer waren meine Urgroßeltern?" oder "Woher stammt meine Familie?" sind keinem Forscher fremd! Oft kann schon ein verstaubtes Fotoalbum, das in der Truhe auf dem Dachboden gefunden wird, dazu führen, auf die Suche nach der eigenen Familiengeschichte zu gehen.

Das Interesse an der eigenen Herkunft ist in den letzten Jahren sehr gestiegen. Viele Menschen möchten wissen, von wem sie abstammen, aus welchem Kulturkreis ihre Familien kamen. Waren sie religiös oder atheistisch - konservativ oder modern? Wie und an welchen Orten haben die Verwandten gelebt?

Die private Zeitreise versetzt uns in das Leben von damals. Bauer oder Tagelöhner, Großgrundbesitzer oder Knecht, Knappe oder Adeliger, Geschichtenerzähler oder Dichter.



Welche Motivation steckt dahinter, den eigenen Stammbaum zu erforschen? Warum ist es so interessant, Verwandte zu entdecken, die den gleichen Nachnamen tragen? Dienten Mythen und falsche Informationen dazu, Familiengeheimnisse zu schützen? Hilft uns das Wissen über unsere Familiengeschichte, unseren eigenen Lebensweg zu finden?

Übrigens: Es sind nicht etwa "nur" die Älteren unter uns, die sich für die familiären Wurzeln interessieren, sondern zunehmend auch die Jungen!

Über dies alles und vieles mehr wird in der "Lebenszeit" diskutiert, mit Gästen im Studio und mit Hörern, die sich wie immer kostenlos an der Sendung beteiligen können. (Tel: 00 800 4464 4464 oder E-Mail: dlf.Lebenszeit@dradio.de)

Die Gäste der Sendung sind:
Dr. Elisabeth Timm
Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien
Untersucht u.a. die Sozialgeschichte und Kulturanthropologie der Ahnenforschung

Margarete Jurkowski-Potutschek
Hobby-Familienforscherin, zurzeit arbeitet sie an einer autobiografischen Erzählung mit dem Arbeitstitel "Wie ich meine Ahnen suchte und fand".

Dr. Günter Junkers
Familienforscher, Autor, Mitglied in mehreren genealogischen Gesellschaften und Geschichtsvereinen. Er begründete 1985 die Zeitschrift "Computergenealogie".

Also viel Spaß dabei und sagt uns Bescheid, wie euch die Sendung gefallen hat! ;-)

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