16    Mai 2011Ein Kommentar

Interview mit unserem Nutzer Johann Gaál

Johann Gaál ist 69 Jahre alt, stammt aus Ungarn, lebt aber seit über 50 Jahren in Österreich.

Seit wann sind Sie MyHeritage-Nutzer und was gefällt Ihnen auf der Seite am Besten?

Seit etwa zwei Jahren nutze ich MyHeritage. Vorher hatte ich schon einige Stammbaum-Programme, den Namen “MyHeritage” habe ich zufällig im Internet entdeckt. Einige Verwandte von mir leben in verschiedenen Ländern, die 2. Generation spricht teilweise kein ungarisch mehr. MyHeritage beherrscht dutzende Sprachen, das erleichtert die Kommunikation, es gibt beinahe keine Sprachbarrieren.

Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert Sie daran?

Die Idee für die Ahnenforschung war schon vor vielen Jahren vorhanden, aber mit den vielen Blättern war es einfach zu mühsam. Vorerst war es nur Neugierde, man will einfach wissen woher man kommt, wer unsere Vorfahren sind. Das Interesse wächst mit dem Erfolg. Der Durchbruch kam natürlich mit dem Internet, es ist herrlich, wenn man den Familienstammbaum auch anderen und sogar in anderen Ländern zeigen kann. Alleine käme man sicherlich nicht so weit.
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13    Mai 2011Ein Kommentar

Geschichten erzählen, die sonst nirgendwo geschrieben stehen

Auf den Spuren ihrer eigenen Vorfahren stieß sie auf ähnliche Schicksale aus dem Ort: Die Rethorner Hobbyfamilienforscherin Simone Schan möchte eine Chronik gegen das Vergessen erstellen. In ihr soll über Vermisste, Kriegstote und zivile Opfer des Zweiten Weltkriegs aus Rethorn berichtet werden.

Eine unvollständige Auflistung: Nicht alle Rethorner Opfer sind auf dem Denkmal bei Backenköhler aufgeführt. Simone Schan will nun weitere Schicksale untersuchen.

Innerhalb nur eines Monats hat Schan schon einige spannende und zugleich bedeutsame Geschichten zusammengetragen. Hervor sticht dabei das Schicksal von Adolf Bultmeyer. Der Rethorner Bibelforscher ist während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsdienstverweigerer in Berlin-Plötzensee von den Nazis durch das Fallbeil hingerichtet worden. Die SS hatte ihn seinerzeit im Ort abgeholt und verschleppt. „Das ist eine Geschichte über ein Opfer des Regimes, die nirgendwo steht“, berichtet Schan. Solche Schicksale sind es, die die Rethornerin mit ihren Recherchen aufdecken will.
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12    Mai 20110 Kommentare

Radio-Tipp: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

Heute gibt es mal wieder einen Programmtipp von uns. Morgen (13.05.) läuft um 10:10Uhr in der Sendung Lebenszeit im Deutschlandfunk eine spezielle Folge rund um die Ahnenforschung. Sicher dürfte dies den meisten von euch interessieren, denn Fragen wie "Woher komme ich?", "Wer waren meine Urgroßeltern?" oder "Woher stammt meine Familie?" sind keinem Forscher fremd! Oft kann schon ein verstaubtes Fotoalbum, das in der Truhe auf dem Dachboden gefunden wird, dazu führen, auf die Suche nach der eigenen Familiengeschichte zu gehen.

Das Interesse an der eigenen Herkunft ist in den letzten Jahren sehr gestiegen. Viele Menschen möchten wissen, von wem sie abstammen, aus welchem Kulturkreis ihre Familien kamen. Waren sie religiös oder atheistisch - konservativ oder modern? Wie und an welchen Orten haben die Verwandten gelebt?

Die private Zeitreise versetzt uns in das Leben von damals. Bauer oder Tagelöhner, Großgrundbesitzer oder Knecht, Knappe oder Adeliger, Geschichtenerzähler oder Dichter.


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11    Mai 2011Ein Kommentar

Der Tag der Genealogieprogramme

Vergangenes Wochenende waren wir zu Besuch beim Tag der Genealogieprogramme in der Nähe von München. Dieses Event wurde zum ersten Mal vom Bayerischen Landesverein für Familienkunde e.V. organisiert und veranstaltet. Es war ein sehr interessantes Wochenende mit einem guten Vortrag und vielen interessanten Gesprächen. Ganz besonderen Dank möchten wir dem Veranstalter (vor allem Frau Waldburg Eder) und all denjenigen aussprechen, die reges Interesse an unserem Family Tree Builder gezeigt haben und uns mit ihren Erfahrungswerten bezüglich Familienforschung und Genealogie unterstützt haben. Wir freuen uns sehr, dass vor allem unsere Poster sehr gut bei den Besuchern angekommen sind.

Durch die etwas versteckte Lage in Landsham war die Besucherlage überschaubar. Doch gerade dadurch blieb viel Zeit, um sich unter den Ausstellern auszutauschen. Mehr zum Bayerischen Landesverein für Familienkunde e.V. und ein Interview mit Frau Eder gibt es demnächst in unserem Blog!

Was muss ein gutes Genealogie-Programm bieten? - Herr Niedermeier gibt Auskunft über wichtige Funktionen eines genealogischen Programmes.

10    Mai 20110 Kommentare

Genealogie Rekorde: Die Großfamilie

Die Zahl der Paare mit Kindern nimmt ja bekanntermaßen seit einigen Jahren stetig ab. Eltern mit drei Kindern gelten schon fast als Seltenheit und klassische Großfamilien wie es sie noch zu Beginn und bis Mitte des 20 Jahrhunderts gab, sind heute eine Rarität.

Den genealogischen Rekord in Sachen Großfamilie hält laut dem Guinness Buch der Rekorde der US-Amerikaner Samuel Mast. Bis zu seinem Tod im Jahre 1992 konnte der Mann aus Fryburg, Pennsylvania auf nicht weniger als 824 lebende Nachkommen, darunter 11 Kinder, 97 Enkel, 634 Urenkeln und 82 Ururenkeln, zurückblicken.

Da muss man schon eng zusammenrücken, um alle aufs Familienfoto zu bekommen... :-)

Große Verwandtschaft

9    Mai 2011Ein Kommentar

Buch-Tipp: Alte Kirchenbücher richtig lesen

Die meisten von Euch werden das sicherlich kennen: man findet zwar wichtige und nützliche Einträge in Kirchenbüchern oder Personenstandsregistern, aber diese sind zum Teil sehr schwer lesbar! Was macht man nun? Im Buch Alte Kirchenbücher richtig lesen: Hand- und Übungsbuch für Familiengeschichtsforscher von Roger P. Minert wird dieses Problem anschaulich behandelt.


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5    Mai 20110 Kommentare

Das Salzburger Landesarchiv

In Archiven und Bibliotheken findet man sie oft: Menschen, die sich stundenlang in alte Aufzeichnungen und Akten vertiefen. Meist sind sie auf der Suche nach Informationen über ihre Urururgroßeltern und deren Lebensumstände. Woher kommt dieses Interesse am Familienstammbaum? „Es ist die Frage: Woher komme ich? Wo haben wir die Wurzeln?“, sagt Oskar Dohle, der Leiter des Salzburger Landesarchivs.

Von den jährlich rund 2000 Archivbesuchen gehe es bei einem Drittel um die Stammbaumforschung, sagt Dohle. „Manche der Forscher sind Nachfahren von Protestanten, die 1731 vertrieben wurden. Viele sind auch Nachkommen von Menschen, die 1945 aus Ostpreußen vertrieben worden sind.
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4    Mai 20110 Kommentare

Umfrage: Wie oft habt ihr Kontakt mit der Mama?

Letzte Woche ging es in unserer Umfrage um die Osterfeiertage. Das Ergebnis erstaunt nicht besonders: knapp 85% von Euch feierten Ostern zuhause, gemeinsam mit der Familie (ich übrigens auch!). Mit Freunden verreist ist außerdem niemand! ;-)

In dieser Woche geht es um die Mama, denn am Sonntag ist Muttertag. Unsere Frage lautet daher:


3    Mai 20115 Kommentare

Interview mit Torkel S. Wächter

Torkel S. Wächter wurde 1961 in Stockholm geboren. Er hat an den Universitäten in Lund, Melbourne und Leipzig studiert, sowie an Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden und an der Königlichen Kunsthochschule in Stockholm. Zwischen 1986 und 1999 arbeitete er als Pilot für SAS. Sein erster Roman Samson erschien 1997 im Verlag Natur och Kultur, sein zweiter Roman Ciona – eine Autobiographie, erschien 2002 bei AlfabetaAnamma und wurde für den wichtigsten schwedischen Literaturpreis, den Augustpreis, nominiert. Seit 2006 ist er sowohl schwedischer als auch deutscher Staatsbürger. Torkel ist außerdem der Gründer der Webseite 32postkarten.com.
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2    Mai 20110 Kommentare

Mama ist die Beste!

Weltweit feiern am nächsten Sonntag viele Menschen, aus den verschiedensten Ländern, den Muttertag. Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und in vielen anderen Ländern findet er jährlich am zweiten Sonntag im Mai statt.

Wir alle kennen sicherlich eine typische Mama, die alles für ihre Lieben tut, die immer für einen da ist und oft eine wahre Familien-Heldin ist!

Jede Familie hat aber sicherlich nicht nur eine Heldin. Hier kann auch die Rede von der Ur-Großmutter sein, die trotz des Krieges, der Einsamkeit, finanzieller Schwierigkeiten oder anderen Herausforderungen überlebt hat.

Nicht zu vergessen die bedingungslose Unterstützung und Stärke, die eine Mutter einem, während einer schwierigen Phase im Leben, gibt und sich um einen sorgt. Wenn ihr mehr Zeit mit den Frauen eurer Familie verbringt, werdet ihr sicherlich überrascht sein, wie taff sie doch wirklich sind.

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