1    Apr 20110 Kommentare

Die Gänsehaut

So eine Gänsehaut ist schon eine merkwürdige Sache: Plötzlich tauchen lauter kleine Knubbel auf unserer Haut auf. Die Härchen stellen sich auf und die Haut fühlt sich auf einmal kribbelig an.

Dabei ist Gänsehaut eigentlich für gar nichts gut. Na ja, zumindest heutzutage. Für unsere Vorfahren, die vor vielen Tausend Jahren lebten, war eine Gänsehaut durchaus nützlich!

Aber schauen wir uns erstmal an, was dabei im Körper passiert: Eine Gänsehaut bekommen wir immer dann, wenn uns plötzlich kalt wird, wir uns erschrecken oder gruseln. Ohne dass wir etwas dagegen tun können, ziehen sich Tausende winzige Muskeln unter der Haut zusammen. Diese Muskeln sitzen direkt an den sogenannten Haarfollikeln. Das sind kleine Einstülpungen der Haut, in denen die Haare stecken.

Durch das Zusammenziehen der Muskeln richten sich die Haare auf und der Haarfollikel wird nach außen gedrückt. Die typischen Knubbel entstehen - eben die Gänsehaut. Der Name kommt daher, weil die Haut mit den Knubbeln so aussieht, wie die Haut einer gerupften Gans. :-)

Unsere Vorfahren waren noch viel stärker behaart als wir Menschen heute. Ihr ganzer Körper war von einem dichten Pelz umhüllt. Wenn es nun kalt wurde, stellten sich durch den Gänsehaut-Reflex die Haare auf. Dadurch wurde Luft zwischen den Haaren eingeschlossen. Ein Luftpolster entsteht und wärmt den Körper. Clever, oder?

Quelle: hna.de

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