24    Jan 20110 Kommentare

4. Westfälischer Genealogentag – eine Vorschau

In Westfalen widmet sich die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung seit Jahren der Ahnenforschung.

Am 26. März (Samstag) veranstaltet sie von 10 bis 17 Uhr,  in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge, den 4. Westfälischen Genealogentag in der Altenberg, Sporthalle „Gooiker Platz“.

Eintritt und Vorträge sind kostenlos!

Es präsentieren sich neben dem Ausrichter verschiedene Vereine, Archive, Verlage, Institutionen und Privatpersonen, die sich mit Familien- und Ahnenforschung schwerpunktmäßig in Westfalen beschäftigen. Der Ausrichter, die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, hat rund 750 Mitglieder mit westfälisch-münsterländischen Wurzeln. Durch die Sammlung und Veröffentlichung von Quellen, Stammreihen und Darstellungen, fördert die Gesellschaft die Familiengeschichtsforschung in Westfalen.

Anwesend sind Forschende mit dem Arbeitsschwerpunkt münsterländisches Westfalen, aus dem Osnabrücker und dem Tecklenburger Land, dem Lippetal, der ehemaligen Grafschaft Ravensberg, dem Emsland, dem Ruhrgebiet, aber auch Bremen, den ehemaligen östlichen Provinzen Preußens und den Niederlanden.

Regionale Archive wie das Landesarchiv NRW (ehemals Staatsarchiv Münster) und Ostwestfalen-Lippe (ehemals Staats- und Personenstandsarchiv Detmold), die Bistumsarchive Münster und Paderborn, das Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie das Stadtarchiv Münster, werden vor Ort sein.

Beim 4. Westfälischen Genealogentag erfährt der Besucher, welche Schätze in den unterschiedlichen Archiven aufbewahrt werden und zugänglich sind. Wer bei Schätzen wiederum an Schlösser denkt, wird beim Westfälischen Archivamt Beratung finden. Die Vereinigten Westfälischen Adelsarchive unterhalten im LWL-Archivamt ein eigenes Archivdepot. Man muss deswegen jedoch nicht „blaues Blut“ nachweisen können. Der Adel führte über seine Ländereien, Verpachtungen, Bauern und Kötter Buch. Diese oft Jahrhunderte alten Quellen sind heute nutzbar.

Viele Bewohner des Münsterlandes, Lipperlandes und Emslandes und besonders des Ruhrgebiets haben ihre Wurzeln in anderen Regionen. Der Bergbau zog die Menschen aus dem ganzen damaligen Staatsgebiet an; aus Brandenburg und Bayern, aus dem Weserbergland, aus Ost- und Westpreußen. Vereine wie der in Essen beheimatete Verein Fazit werden hier optimale Ansprechpartner sein. Der Zweite Weltkrieg und die daraus resultierende Flucht sowie Vertreibung der Bewohner aus Ost- und Westpreußen führten zu neuen Familienkonstellationen. Archivalien wurden durch Krieg und Grenzverschiebungen auf unzählige Orte verstreut und auch die Vielfalt auftretenden Sprachen erschweren die genealogische Arbeit. Hier werden der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen und die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher Auskünfte erteilen.

Alle, die sich dem vielfältigen Thema Familienforschung langsam nähern möchten, finden beim Genealogentag möglicherweise einen Einstieg über den eigenen Familiennamen. Neben der Präsentation der Institutionen und dem Gespräch unter Forschenden stehen vier Vorträge rund um das Thema Genealogie auf dem Programm (10.30, 12, 13.30 und 15 Uhr).

Hoffentlich haben wir jetzt vielen Nutzern den Mund wässrig gemacht. Genealogentage sind immer sehr informativ, interessant und ein Austausch unter Gleichgesinnten bringt immer etwas Neues.

Hier erhaltet Ihr weitere Informationen: http://www.genealogienetz.de/vereine/wggf

Quelle: Westfälische Nachrichten

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