15    Okt 20105 Kommentare

Familienforschung in München: Digitale Tauf- und Sterbebücher der Erzdiözese

Habt ihr morgen schon was vor? Das Archiv der Erzdiözese München-Freising hat 10.000 Bände von Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern digitalisiert. Die Daten gehen bis ins 16. Jahrhunter zurück, sind aus dem ganzen Bistum gesammelt und nach Pfarreien geordnet. Rund 2000 Menschen stöbern hier im Jahr nach ihren Vorfahren!

Wer seinen Stammbaum nachverfolgen möchte, wissen will, ob der Nachbar, der den gleichen Nachnamen trägt auch verwandt mit einem ist, der kann sich am Samstag (16.10.2010) von 10 bis 17 Uhr schon mal ausprobieren. Beim ersten "Tag der Familienforschung" im Stadtarchiv München findet ihr Ansprechpartner, Möglichkeiten und Tipps für eure Ahnenforschung. Der Landesverein für Familienkunde, verschiedene Münchner Archive sowie die Münchner Standesämter informieren über Möglichkeiten der Familienforschung.

Führungen bietet das Stadtarchiv München jeweils um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr. Gezeigt werden dabei die für die Personen- und Familiengeschichte einschlägigen Bestände des Hauses.

Quelle: Stadt München, Presseamt, Foto: Flickr.com

14    Okt 20105 Kommentare

Odenwälder Geschichte steckt voller unehelicher Kinder

Einblick in die Lokalgeschichte hat allen Interessenten der Heimat- und Geschichtsverein Odenwald verschafft, indem er einen elektronischen Datenbestand von 100 000 elektronischen Einträgen der Kirchenbücher erarbeitet hat.
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13    Okt 20100 Kommentare

Buchvorstellung: “Familie Salzmann. Erzählungen aus unserer Mitte”

Für alle Ahnenforscher, die auch gerne lesen (und das dürfte die Mehrheit sein), haben wir heute ein tolles Buch gefunden, welches auf jeden Fall lesenswert ist! Der Schriftsteller und Übersetzer Erich Hackl erzählt in seinem Buch "Familie Salzmann. Erzählungen aus unserer Mitte" eine Familiengeschichte über drei Generationen. Die Geschichte beschreibt Ungerechtigkeit und Not, aber auch Treue, Freundschaft und die Hoffnung auf Glück.

Das Buch erzählt über drei Schicksale: Großvater, Sohn und Enkelsohn. Alle drei sind vom politischen Terror des 20. Jahrhunderts betroffen. Hugo Salzmann Senior flieht vor den Nazis nach Paris, wird gefasst und ins Gefängnis gesperrt, seine Frau wird im KZ Ravensbrück ermordet. Im Nachkriegsdeutschland fast er nur schwer wieder Fuß.

Sein Sohn Hugo, seines Zeichens Kommunist, versucht in der DDR sein Glück, wird aber dort nur ausgegrenzt, so dass er wieder nach Österreich zurückkehrt.

Der Enkel Hanno verliert seine Arbeit, nachdem er aufgrund der Familienvergangenheit gemobbt wird. Die Folgen der Katastrophe des 20. Jahrhunderts prägen die drei Lebensläufe und führen zum Zerwürfnis zwischen den Generationen.

Das Buch ist bei Diogenes erschienen und für 19,90€ erhältlich.

12    Okt 20100 Kommentare

Kolumbus-Tag

Heute (bzw. in den USA immer am zweiten Montag im Oktober) erinnert der Kolumbus-Tag an die Entdeckung Amerikas durch den italienischen Seefahrer Cristoforo Colombo, bei uns besser bekannt als Christoph Kolumbus.

Gefeiert wird überall in Spanien, Lateinamerika und den USA. Wer zufällig am Montag in New York gewesen ist und mit seinen Verwandten die Entdeckung der neuen Welt feierte, hat hoffentlich bei der 5th Avenue vorbei geschaut, denn dort findet jedes Jahr eine große Parade statt.

P.S.: Über die Frage, ob es wirklich Kolumbus war, der Amerika entdeckt hat, oder nicht doch eine Gruppe langhaariger Wikinger darf natürlich trefflich gestritten werden... ;-)

Bild: Flickr

11    Okt 20100 Kommentare

Wappen in Vergangenheit und Gegenwart

Der Ursprung von Wappen ist vermutlich die Zeit der Kreuzzüge, im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Heere. Man konnte Freund und Feind anhand der Abzeichen auf den Waffen. Der heutige Gebrauch von Wappen lässt sich auf das 12. Jahrhundert zurückführen. Doch schon aus der Antike ist bekannt, dass Kämpfer durch farbige Abzeichen zu erkennen waren.
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8    Okt 20100 Kommentare

Unglaubliche Familiengeschichten

Pünktlich zum Wochenende haben wir drei schöne Familiengeschichten für euch. Wenn nämlich Familienmitglieder viele Jahre weit auseinander gelebt haben, sich lange nicht gesehen oder sogar sich noch nie gesehen haben, dann ist das Zusammentreffen sicherlich tränenreich und sehr bewegend! Unser Team hat sich deswegen auf die Suche nach den herzergreifstesten Familienvereinigungen gemacht und stellt euch heute unsere Top 3 vor.

1. Mein Nachbar ist mein Bruder

Die kanadischen Brüder Tommy Larkin und Stephen Goosney wurden kurz nach ihrer Geburt zur Adoption frei gegeben. Beide wuchsen in verschiedenen Familien auf und lebten mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt.

Als beide 29 Jahre alt waren und sich endlich persönlich kennenlernen wollten, baten Sie ihrer Adoptionsagentur um Hilfe. Beide erhielten die Kontaktdaten des anderen und erst dann wurde ihnen etwas bewusst: die Wohnungen der beiden befanden sich in der selben Straße! "Er wohnte auf der anderen Straßenseite, das war einfach unglaublich. Ich war drei Stunden fassungslos und stand erst dann auf um rüber zu gehen", sagte Tommy.
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7    Okt 20100 Kommentare

Die Staufer und Italien – Ausstellung in Mannheim

Über 30 Jahre nach der großen „Staufer-Ausstellung“ in Stuttgart 1977  widmen die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim dem bedeutendsten europäischen Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts eine große kulturgeschichtliche Ausstellung.

In enger Zusammen­arbeit mit der Universität Heidelberg, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen wird eine Mittelalter-Schau präsentiert, die sich den innovativen Neuerungen und Entwicklungsschüben der Stauferzeit in drei Regionen, dem Rhein-Main-Neckar-Raum, Oberitalien und dem Königreich Sizilien zuwendet. Mit bedeutenden, zum Teil erstmals in Deutschland gezeigten, originalen Zeugnissen und Pretiosen wird die Geschichte, Kunst und Kultur des staufischen Zeitalters lebendig gemacht.

Das Jahr 2010 wurde zum Stauferjahr erklärt.
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6    Okt 20100 Kommentare

Von Oktober bis März: Veranstaltungen in Oldenburg

Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde e. V. (OGF) hat wieder ein vielseitiges Vortragsprogramm für die Saison 2010/2011 zusammengestellt. Im Mittelpunkt des ersten Vortrages am 9. Oktober steht „Die Oldenburgische Linie der Familie von Halem“, vorgestellt von Hilmann von Halem aus Berlin. Hier wird versucht die weitverzweigte Beamten-, Gelehrten- und Juristenfamilie in ihrem Zusammenhang darzustellen.

Am 6. November berichtet Dr. Werner Meiners über die Familienforschung in Zeiten von „Abstammungsnachweis“ und „Judenkartei“. Denn vor 75 Jahren nahmen die Nürnberger Rassengesetze ihren unheilbaren Verlauf, jüdische Mitbürger wurden ausgegrenzt, wodurch auch „Mischlinge“ und „Mischehepartner“ in eine verzweifelte Situation gerieten.
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5    Okt 2010Ein Kommentar

TV Tipp: Der Osten, Weissensee, eine Familiengeschichte

Auch wenn heute um 20:15Uhr auf ARD schon der 4. Teil der Familienserie läuft, lohnt es sich trotzdem allemal einzuschalten, denn die Familienserie „Weissensee“ nimmt den Zuschauer auf spannende und unterhaltsame Art auf eine Zeitreise in den DDR Anfang der 80er-Jahre mit.

Der in Westdeutschland aufgewachsenen Drehbuchautorin Annette Hess gelingt es in „Weissensee“, mit den klassischen Mitteln einer Familienserie die Atmosphäre in der damaligen DDR zu transportieren. Hess trägt zwar dick auf, ihre Episoden erinnern an „Dallas“, der Cliffhänger am Schluss einer Folge an „Lindenstraße“, doch der Zuschauer spürt in jeder Szene die Enge eines repressiven Systems und taucht in die damaligen Lebensumstände ein.
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4    Okt 20104 Kommentare

Alte Steuerlisten sind wichtige Quellen

Über die Geschichte der eigenen Familie wissen die meisten wohl eher weniger, dabei finden viele Menschen es sicherlich interessant, herauszufinden, wer die eigenen Vorfahren waren und welche gesellschaftliche Stellung sie hatten.

Oftmals gibt es sogar recht gute Quellen, die Licht ins Dunkel der Geschichte bringen können.
Ein grundlegender Tipp ist, sich vom jetzigen Zeitpunkt nach und nach in die Geschichte vorzuarbeiten. Einfach ein Buch aufschlagen, seinen eigenen Namen zu lesen und daraus zu schließen, dass es sich um einen Vorfahren handelt, ist nicht möglich. Die Anlage eines Stammbaums ist daher von entscheidender Bedeutung.

Quellen sind zunächst im eigenen Haushalt oder auf dem eigenen Hof zu finden: Familienstammbücher, alte Fotos und verschiedenste Dokumente. Eine alte Rechnung beispielsweise kann Aufschluss darüber geben, wann das erste Mal Milch an eine Molkerei geliefert wurde.

Weitere Quellen sind in den Personenstandsarchiven der Städte zu finden, diese sind seit dem vergangenen Jahr auch für Ahnenforscher geöffnet. Wichtig bei der Ahnenforschung sind meist auch Kirchenbücher, die bis zum Ende des 16. Jahrhunderts reichen können, ebenso Bevölkerungslisten.

Aufschlussreich sind auch alte Steuerlisten, zum Beispiel die Willkommschatzung von 1498 und 1499, die zum Teil in gedruckter Form vorliegt. So ließen sich die gesammelten Daten auch mit Leben und Geschichte füllen. Die ältesten dieser Dokumente in Westfalen sind die Essener Urbare und die Freckenhorster Heberolle.

Quelle: BBV

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