18    Jul 20100 Kommentare

Chronik der Stadt Horstmar erschienen

Soeben erschien auf 772 Seiten die 300-jährige Familien- und Stadtgeschichte der Stadt Horstmar.

Der Autor, Kurt Klüter, hat 10 Jahre lang Nachforschungen über seine Vorfahren angestellt, die um 1700 als Amtsjäger in Diensten der Fürstbischöfe in Horstmar standen. In Horstmar befand sich das Gehege der Fürstbischöfe. Dort durften nur der Landesherr und seine Jäger auf die Jagd gehen.

Mauritz Clüter (Klüter) bewohnte ein Haus, in dem die Familie von 1700 - 1826 ununterbrochen lebte. Nach einer Unterbrechung von 43 Jahren, kehrte die Familie in ihr Stammhaus zurück. Die Familie verbreitete sich in Horstmar und Umgebung.

Der Amtsjäger war auch für die Versorgung der Hofküche mit Wild verantwortlich. Er hatte für den Transport von Schloss Ahaus zum Hof nach Münster zu sorgen. Doch vor allem musste er das Gehege für Wild- und Holzdieben schützen.

1802 war ein Nachfahre  dieses Amtsjägers Förster im Amt Horstmar. Auch dessen Sohn wurde Förster. 1892 starb der letzte Förster in Horstmar mit Namen Klüter. Seine Tochter Maria, die den Schmied Bernhard Elfers geheiratet hatte, starb 1942. Sie war die letzte aus dem Hause Klüter in Horstmar.

Die Nachkommen von Frantz Mauritz Klüter sind in ganz Deutschland verstreut, einen hat es sogar nach Amerika verschlagen.

Die Chronik enthält die Lebensgeschichten aller Nachkommen. Eine interessante Lektüre, auch für Menschen, die nicht in Horstmar wohnen.

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