Wie heißt du?
Heute feiern vier Personen ihren Namenstag: Philipp, Jakob, Viola und Alexander.
Der Namenstag einer Person ist der Gedenktag des Heiligen, dessen Namen diese Person trägt. Er war (und ist in manchen katholischen und christlich-orthodoxen Gegenden bis heute) oft wichtiger als der eigene Geburtstag.
Die Vornamen wurden von unseren Vorfahren bereits verwendet, noch bevor sich die eigentliche deutsche Sprache entwickelte. Lange Zeit brauchte es nicht mehr als einen Vornamen, um Menschen nicht nur anzusprechen, sondern auch eindeutig von einem andern unterscheiden zu können. Da der Vorname also daher kommt, dass man seinen Träger damit ansprechen konnte, spricht man hier auch vom Rufnamen. Der Begriff Vorname wurde erst in Zeiten verwendet, in denen ein Name alleine nicht mehr ausreichte, um eine Person zu identifizieren. Um Personen mit gleichem Rufnamen auseinander zu halten wurde ein Nachname eingeführt.
Welche Vornamen sehr beliebt sind, kann man jedes Jahr in den Top Listen der beliebtesten Vornamen sehen. Aktuell sind z.B. folgende Vornamen an der Spitze des Rankings:
Jungen:
Platz 1: Felix
Platz 2: Daniel
Platz 3: Finn
Mädchen:
Platz 1: Julia
Platz 2: Lena
Platz 3: Sabrina
Manche Namen sind laut deutschem Namensrecht von vorneherein verboten, andere werden von den zuständigen Standesbeamten abgelehnt, weil sie nicht in dem für die Beamten maßgeblichen „Internationalen Handbuch der Vornamen” stehen. Verboten sind Namen, die anstößig sind, das Kind der Lächerlichkeit preisgeben oder einfach unpassend sind, wie z.B. Satan, Puhbert oder Oma.
Und wie heißt du und wie zufrieden bist du mit deinem Namen? Gibt es eine spannende Geschichte zur Vergabe deines Vornamens? Schreib uns ein Kommentar dazu, wir freuen uns drauf!

